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My WorldtripIch wuensche euch allen ganz tolle Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Ich werde vom 23. - 26.12.2008 zu den Whitsunday Islands segeln. Werde mich bald wieder mit vielen tollen Fotos melden! November 12 ColombiaAuf Kolumbien war ich am meisten gespannt. Nach dem was zuhause immer ueber Kolumbien gesagt wird, muesste ich ja an jeder Strassenecke mit einem Ueberfall oder einer Entfuehrung rechnen. Jedoch, dass was ich von anderen Reisenden hoerte, war eine ganz andere Geschichte (die waren alle fasziniert von Kolumbien und alle haben es als sehr sicher beschrieben) und aus diesem Grund hatte ich mich nun ja Entschieden trotzdem hierhin zu fahren.
Ich bin jedenfalls ueber einen eher ungewoehnlichen Weg in Kolumbien angekommen, dass man erst drei Tage auf dem Amazonas in einem Boot verbringt um dahin zu gelangen, ist jedenfalls nicht der Haupttouristenpfad. In Leticia wurde mir mitgeteilt, dass die Grenzformalitaeten nur am Flughafen abgewickelt werden. Ich hab mich dann erst mal zu Fuss auf die Hostelsuche gemacht, was ein wenig gedauert hat, da das Hostel in meiner Preisklasse sehr schlecht (oder eben gar nicht) angeschrieben war. Aber hab es schlussendlich mit durchfragen gefunden.
Danach machte ich mich erst mal auf die Suche nach den beiden Fluggesellschaften welche von Leticia Fluege anbieten. Ich hatte diese auch ziemlich schnell gefunden, nur war irgend ein Feiertag und beide Bueros waren geschlossen und an den Flughafen mochte ich an diesem Tag nicht mehr. Am Abend traf ich noch das Paar von England und wir gingen noch in eine Bar ein Bierchen trinken. Am morgen ging ich dann gleich nochmals zu den Bueros der beiden Fluggesellschaften, die erste welche ein wenig guenstiger gewesen waere, war ausgebucht auf mehrere Wochen. Bei der zweiten funktionierten die Computer nicht und die haben mich aufs Buero vom Flughafen verwiesen. So fuhr ich mit einem Taxi, welches fuer Lateinamerikanische Verhaeltnisse ziemlich teuer war (ungefaehr 6USD) zum Flughafen. Gluecklicherweise haben da die Computer funktioniert. Da aber die Kosten fuer den Flug am selben Tag doppelt so teuer waren, wie die fuer den naechsten Tag, entschied ich mich noch einen Tag laenger im Oeden Leticia zu bleiben. Da ich dann schon beim Flughafen war, konnte ich auch gleich den Einreisestempel in meinen Pass reinmachen lassen. Unglueckerweise war aber auch eine der Hauptattraktionen von diesem Ort, ein Tierpark, wegen Umbauarbeiten geschlossen. So blieb mir nicht viel anders uebrig als den Tag mit nichtstun zu verbringen. Zur Abenddaemmerung ging ich mir noch ein spektakel im Park Santander anschauen. Da fliegen jeden Abend bei Sonnenuntergang tausende von kleinen Papageien zum Uebernachten herein. Am Nachmittag des folgenden Tages flog ich dann nach Bogota, der Hauptstadt Kolumbiens. Da hab ich mich im Hostel gleich erkundigt, welche Stadtteile ich meiden sollte und wie die Sicherheit Nachts ist. Am Abend habe ich mich mit Michi getroffen, den ich in Venezuela kennengelernt habe. Wir tranken ein zwei Bierchen und haben ueber unsere Reiseplaene und was wir die letzten Monate erlebt hatten diskuttiert. Es stellte sich heraus, dass wir beinahe die selben Reiseplaene schmiegten und so verabredeten wir uns fuer den naechsten Tag, um diese genauer zu besprechen. Er gab mir noch ein paar gute Tips, was es zu sehen gibt und wie man zu den Sehenswuerdigkeiten hinkommt. Danach liefen wir, ungefaehr um Mitternacht, durch Kolumbiens Hauptstadt zum Hostel. Tags darauf folgte ich dem Tip von Michi und lief zur Gondel mit der ich auf den Aussichtsberg Cerro de Monserrate fuhr. Man kann auf diesen auch laufen, wird jedoch nicht empfohlen, da auf diesem Weg vielfach Personen ueberfallen werden. Vom Aussichtsberg hatte ich eine fantastische Sicht auf die Stadt, leider war das Wetter nicht perfekt, was die Aussicht ein wenig truebte. Nachher traf ich mich mit einem vom Hostel und wir gingen das Museum Ponacion Botero anschauen bevor ich mich um 3 nochmals mit Michi traf. Mit ihm ging ich noch zum Museum Nacional, welches aber nicht so interessant war. Wir wollten noch auf den Aussichtsturm den Mirador Torre Colpatria, der aber bereits um 17:00 geschlossen hatte. So gingen wir noch in ein Pub wo wir noch 2 spezielle Biere tranken. Dabei haben wir die erste gemeinsame Reiseetappe definitiv festgelegt. Und uns fuer Sonntag in Taganga verabredet. Danach musste ich auch schon zum Busbahnhof um meinen Nachtbus nach Medellin zu erreichen. In Medellin musste ich mich dann mit meinem ganzen Gepaeck in die Metro setzen um in den richtigen Stadtteil zu gelangen. Von der Metrostation bis zum Hostel von Stefan, ein Deutscher den ich in Mexiko (Agua Azul) kennengelernt hatte, musste ich mehr als 20 Minuten einen Huegel hochlaufen und kam dann voellig KO im Hostel an. Stefan, der das Hostel mit einer Kolumbianerin eben erst 2 Monate zuvor (im Maerz) aufgemacht hatte, war auf Einkaufstour, so nahm mich seine Freundin die Mayde in Empfang. Sie hat mir dann erstmal einige Tassen Kaffee gemacht und die ganze Zeit vollgequatscht. Spaeter kam noch Stefan dazu und es gab noch mehr Kaffee. Er hat mir noch einiges ueber die Sitten und Gebraeuche von Medellin, der alten Drogenhochburg, erzaehlt. Unter anderem, werden da immer noch regelmaessig Politiker umgebracht. Und kaum nach der Eroeffnung des Hostels, kamen 2 von der Mafia und verlangten 100'000 Pesos Schutzgeld pro Monat. Naja die Mayde konnte mit denen verhandeln und so bezahlen sie jetzt nur noch 80'000 Pesos. Am Nachmittag ging ich mir das Stadtzentrum anschauen. Das ist relativ klein und hat nicht sehr viel Sehenswertes sobald man sich 2 oder 3 hundert Meter vom Zentrum entfernt, kommt man in eine wueste Gegend mit sehr vielen Bettlern, Dreck und Gestank. Das Viertel (in der Zona Rosa) in dem ich Uebernachtete gefiel mir einiges besser. Ich besichtigte noch das Museum Antioquia, welches Hauptsaechlich Ausstellungsstuecke von Bodero, einem Kuenstler von Medellin welcher hunderte von Bildern und Statuen mit dicken Personen erstellte, ausgestellt. Dies war interessant, aber nach einer Weile war es mehr oder weniger immer dasselbe. Von Ihm hat es, nicht weit vom Museum, noch einen Plazoleta de las Esculturas auf welchem nochmals 23 Bornzestatuen dieses Kuenstlers stehen. Das Nachtessen ass ich mit Stefan und Mayde, welche fuer uns gekocht hatte. Wir wollten eigentlich noch ausgehen, aber Stefan war zu Muede. Ich ging auch fuer eine Stunde ein Nickerchen machen. Danach trank ich gemuetlich ein Bierchen und schaute aus dem Fenster um das Geschehen zu beobachten. So um 10 Uhr kam die Mayde zu mir und predigte auf mich ein, ich koenne doch Freitagabends nicht einfach nur im Hostel sitzen und ich solle mit ihr ausgehen, sie zeige mir wie man in Kolumbien ausgeht. So gingen wir zum Pub nebenan wo sie zuvor bereits mit ihrer Mutter am trinken war und bestellte gleich eine Flasche des Nationalgetraenks “Aguardiente”, einen Anisschnaps. In dem Pub war einer Live am singen und zwischendurch gabs auch Karaoke runden und das ganze Pub war am mitsingen. Waehrend wir den Schnaps tranken, hat sie mich noch einer Gruppe jugendlicher, vorwiegend Maedels, vorgestellt. Zwischendurch brachten wir noch ihre Mutter, welche Sternhagelvoll war und gestuetzt werden musste, nach Hause. Als die Flasche Schnaps leer war, war die Mayde auch ziemlich voll und ich gut bedient. Mayde hat mir, dann den Schluessel vom Hostel abgegeben und meinte nur noch ich solle gut aufpassen, dass die Tuer des Hostels richtig abgeschlossen ist, wenn ich zurueck komme. Ich brachte sie dann noch zurueck zum Hostel, da sie doch nicht mehr ganz so sicher auf den Beinen war. Ich habe dann mit den anderen Maedels noch ein wenig Schnaps getrunken. Danach liefen wir eine Weile, da wir eigentlich noch irgendwo Rumba (Party feiern) machen wollten. Sie haben sich dann aber anders entschieden und so lief ich zurueck zum Hostel. Samstags schlief ich dann Gruendlich aus. Habe den restlichen Tag mit Stefan und Mayde verbracht, von welchen ich mich am Nachmittag verabschieden musste, da ich meinen Nachtbus nach Santa Marta nicht verpassen wollte. Stefan flog dann am folgenden Tag zurueck nach Deutschland. Eigentlich hiess es, dass der Bus direkt nach Santa Marta faehrt, musste jedoch in Barranquilla trotzdem Umsteigen und die letzten beiden Fahrstunden in einem anderen Bus verbringen. Von Santa Marta fuhr ich mit dem Taxi weiter nach Taganga, welches nochmals 4 USD kostete. Ich ging dann auch gleich zum Strand mit Gali, einer Israelin. Nach einem kurzen Bad im Meer, lief ich zurueck zum Hostel, wo ein wenig spaeter auch Michi ankam. Wir haben dann die verschiedenen Moeglichkeiten fuer die Trekkingtour zu Ciudad Perdida (Verlorene Stadt) angeschaut und gleich eine 6-taegige Tour gebucht (Es gibt nur eine weitere Moeglichkeit, die geht 5 Tage und ist eigentlich dasselbe, nur dass man da die letzten beiden Tage in einem laeuft). Ich habe mir noch die Preise fuer weitere Tauchkurse und einzelne Tauchgaenge angeschaut, da ich mir noch am ueberlegen war, den Rescuediver auch noch zu machen. Am Abend hatten wir noch einige Biere und gingen frueh schlafen. Am naechsten Morgen ging es los mit unserer Ciudad Perdida Tour. Wir wurden im Hostel abgeholt und fuhren zum Buero, wo eine weitere Person zustieg. Von da ging es nach Santa Marta wo wir auf den Rest der Truppe stiessen. Wie immer in Lateinamerika, waren die Tourveranstalter nicht nach europaeischem Standart organisiert. So mussten wir eine halbe Stunde warten, bis diese auch bereit waren. Dann ging es endlich los und fuhren ungefaehr 2 Stunden bis zu einer Strassenverzweigung von wo es auf eine Naturstrasse ging. Bevor wir diese aber hochfahren durften, wurden wir und unser gesmates Gepaeck vom Militaer kontrolliert. Nachdem wir passieren durften, ging das Abenteuer los. Nach einer Stunde durchruetteln auf einer Holperstrecke, bergauf und ab und beinahe die ganze Zeit am Klippenrand entlang wo es teilweise hunderte Meter steil runterging, kamen wir heil an unserem Ausgangspunkt fuer die Trekkingtour an. Erst assen wir da noch einige Sandwich's bevor wir losliefen. Diese Route fuehrte uns ueber einige Huegel ohne viel Schatten. Es war bruetend heiss und die Luftfeuchtigkeit bei zirka 90%. Wir hatten auf dem Weg immer wieder sehr schoene Aussichtspunkte ins Tal. Nach ungefaehr 3 Stunden kamen wir an unserem Tagesziel an. Die Dusche nahmen wir bei einem kleinen Bach, von wo man bei einem Wasserfall hineinspringen konnte. Danach gab es Abendessen, welches koestlich schmeckte. Ich hab da noch ein wenig Karten mit denen von der Gruppe gespielt, und dazu ein wenig Aguardiente getrunken, von welchem Michi und ich je eine Flasche dabei hatten. Nicht allzu spaet gingen wir dann schlafen in Haengematten. Den naechsten Morgen starteten wir mit einer Vorfuehrung zur Kokainherstellung. Dafuer liefen wir ungefaehr 15 Minuten an eine abgelegene Stelle, an welcher uns jemand aus dieser Branche den ganzen Herstellungsprozess zeigte. Die Vorfuehrung war interessant und man sah wie leicht es eigentlich ist um Kokain herzustellen, was ziemlich beangstigend ist. Nun ja, man braucht immer noch eine riesen Menge Coca Blaetter, jedoch die Coca Pflanze kann man zumindest in Bolivien und Peru mehr oder weniger Legal anbauen und die getrockneten Blaetter kann man in diesen Laendern beinahe ueberall kaufen. Danach fing unsere heutige Wanderung an. Schon bei der ersten Bachdurchquerung rutschte ich aus und kriegte nasse Fuesse. Mit nassen Schuhen zu laufen war nicht besonders angenehm. Die erste Stunde liefen wir im offenen Gebiet und hatten nicht viel Schatten. Die folgenden Stunden setzten wir im Regenwald fort. Wir mussten da noch zweimal Baeche durchqueren, jedoch ohne weiteres Schuhwaschen. Irgendwo an einem Bach haben wir Mittagsrast gemacht und nach insgesamt 4 Stunden laufen kamen wir bei unserem Nachtlager an. Dort hatte es auch wieder gute Bademoeglichkeiten im Arschkalten Fluss. Am naechsten Tag liefen wir ungefaehr vier Stunden bis wir an eine Stelle kamen wo wir den Fluss durchqueren mussten. Da hiess es, dass wir waehrend der naechsten Stunde 7 mal den Fluss durchqueren wuerden so alle 6 bis 12 Minuten ungefaehr. Ich hab mir die Schuhe dann auf den Rucksack gebunden und bin, bis wir das letzte mal den Fluss gekreuzt hatten Barfuss durch den Dschungel gelaufen. Von da an ging es nicht mehr weit bis wir die ersten Stufen zur Ciudad Perdida erreichten. Von da geht es hunderte Stufen hoch bis man die Hauptterassen erreicht. Unterwegs kommt man an jensten kleineren Terassen vorbei, welche meistens ziemlich stark verwachsen sind. Die Aussicht von den Hauptterassen ist einzigartig und wahnsinnig spektakulaer mit all den vom Regenwald bewachsenen Huegeln rundherum. Diese Huegel begleiteten unsere Wanderung vom zweiten Tag an und machten diese Tour unvergesslich. Der Negativpunkt dieser Archeologischen Staette ist, dass das Miltaer einen Stuetzpunkt auf den obersten Terassen errichtet hat. Fuer die Sicherheit von uns Touristen ist das gut, jedoch zum erhalten dieses Platzes kann das laengerfristig nicht die richtige Loesung sein. Wir wahren auf jedenfall ziemlich KO nach diesem Aufstieg und nach einer ersten Besichtigungstour auf eigene Faust bezogen wir unser Nachtlager fuer die naechsten 2 Naechte, auf Matrazen und nicht mehr in Haengematten, und ruhten uns aus. Diese Nacht erfuhren wir auch den Grund fuer das Militaerlager an dieser Stelle. Aber erst noch ein wenig ueber die Geschicht dieser Staette. Erbaut wurde diese Staette zwischen dem 11. und 14. Jahrhundert. Als die Spanier im 16. Jahrhundert die Tayroner unterwarfen, verfiel die Staette und der Regenwald ueberwuchs alles. Sie wurde erst 400 Jahre spaeter, im Jahr 1975, von Grabraeubern wiederentdeckt. Fuer die Oeffentlichkeit ist sie erst seit etwa 20 Jahren zugaenglich. Diese Pre-Columbianische Staette gilt als eine der groessten von Amerika. Vor ungefaehr 5 Jahren war auch eine Touristengruppe da oben und hatte am selben Ort Uebernachtet wie wir. Mitten in der Nacht wurden diese jedoch von der FARC ueberfallen und beinahe saemtliche Gruppenteilnehmer wurden entfuehrt. Diejenigen welche nicht mitgenommen wurden, wurden in der Huette geknebelt zurueckgelassen. Nun der Reiseleiter konnte sich nach mehreren Stunden selbst befreien. Bis er jedoch Alarm schlagen konnte, waren aber bereits 2 Tage vergangen. Das gute an der Geschichte ist, dass saemtliche Personen ueberlebt hatten. Jedoch waren einige ueber mehrere Monaten in Gefangenschaft und einige steckten sich mit einer Tropenkrankheit an. Nun durch den Stuetzpunkt des Militaers ist die Besichtigung wieder sicher. Den folgenden Tag starteten wir mit einer gefuehrten Besichtigung durch die Anlage. Diese Fuehrung dauerte ziemlich lange und da man eigentlich nicht sehr viel ber die Staette und deren Bewohner weiss, gab es da auch nicht viel zu erzaehlen. Am Ende der Fuehrung gelangten wir zu einem Bach wo wir uns hinsetzten. Da haben wir, nicht weit von uns entfernt, eine sehr giftige Schlange entdeckt. Unser bloede Fuehrer wusste nichts besseres zu tun als die Schlange auf sehr brutale Weise zu toeten. Das Schlangen in Suedamerika, aus Furcht von den Tieren, getoetet werden ist nichts Ungewoehnliches, da es die meisten Leute nicht besser Wissen. Jedoch von Fuehrern sollte man erwarten koennen, dass diese die Natur respektieren und ebenfalls erhalten moechte. Nach einem weiteren mal schlafen in Ciudad Perdida machten wir uns auf den Rueckweg. Wir liefen den selben Weg zurueck, wie wir gekommen waren. So erlaubte uns der Fuehrer, dass wir unser eigenes Tempo laufen koennen. Bei der einten Flussdurchquerung stand das Wasser bis zum Hals und wir mussten mit den Rucksaecken auf unseren Koepfen durchs Wasser waten. Michi und Ich liefen den anderen weit voraus. Als wir dann ungefaehr 3 Stunden marschiert waren, stockte uns das Herz fuer einen kurzen Moment. Nur gerade einen Meter vor uns kroch eine schwarze ca. 1.5 Meter lange Schlange ueber den Weg. Bis wir aber unsere Kameras hervorgeholt hatten, hatte sich die Schlange schon laengst im Gebusch verkrochen. Wir machten dann Mittagsrast an der Stelle, an welcher wir das zweite mal uebernachtet hatten. Ich goennte mir auch gleich ein Bad im kalten Fluss und bis die restlichen der Gruppe eintrafen, war ich bereits wieder trocken. Wir liefen am Nachmittag noch weiter bis zur Stelle wo wir zum ersten mal uebernachteten und welches auch das Nachtlager fuer die heutige Nacht sein wird. Wir waren da nochmals unter dem Wasserfall schwimmen und waren ziemlich auf der Fresse vom langen Wandertag. Der letzte Tag dieser Tour zog sich laenger hin, als wir in Erinnerung hatten. Aber Schlussendlich erreichten wir die Ortschaft von wo wir gestartet waren. Da wartete auch eine halbe Kompanie Soldaten, welche diejenigen von Ciudad Perdida fuer die naechsten 3 Monate abloesen muessen. Wuerde mich schoen anscheissen da oben 3 Monate auszuharren und sich von den Muecken auffressen lassen. Wir assen in der Ortschaft nochmals Sandwich's und goennten uns ein paar Bierchen. Bevor es auf der Holperstrecke nach unten ging. Da hatten wir nochmals das Prozedere mit der Durchsuchung des Gepaecks bevor wir zurueck nach Taganga fuhren. In Taganga machten wir uns einen gemuetlichen Abend und uebernachteten nochmals im Casa de Felipe, welches ich empfehlen kann. Insgesamt war die Tour nach Ciudad Perdida eine der eindruecklichsten, an welcher ich je teilgenommen habe. Jedoch gab es auch Negativpunkte fuer den Tourveranstalter und den Fuehrer. 1. waren wir 14 Personen und nicht wie versprochen nur 8. 2. wurden wir dann nicht in 2 Gruppen aufgeteilt, was moeglich gewesen waere. 3. War der Fuehrer genuegend ausgebildet. Jedoch Essen und alles drumherum war gut, auch das muss gesagt sein. Am naechsten morgen fuhren wir mit kleinem Gepaeck nach Santa Marta, wo wir auf den Bus fuer in den Parque Nacional Tayrona umstiegen. Nach 1.5 Stunden kamen wir beim Parkeingang, El Zaino an und deckten uns noch mit frischen Fruechten ein. Fuer in dan Park rein, mussten wir wieder eine Komplettkontrolle ueber uns hergehen lassen. Da mussten wir den gesamten Rucksack entleeren und alles wurde genauestens kontrolliert. Von da gingen wir weiter mit dem Collectivo nach Canaveral von wo wir eine halbe Stunde bis zum ersten Campingplatz liefen. Waehrend wir marschierten, startete ein Mega Gewitter und es begann in Stroemen zu regnen. Beim Campingplatz angekommen, sind wir irgendwo untergestanden und haben gehofft, dass es schnell vorueber geht. Nach einer weiteren halben Stunde haben wir uns entschieden etwas zu Essen. Das Gewitter war dann immer noch voll im Gang und warteten noch ein wenig mehr. Als es dann ein bisschen weniger regnete, setzten wir unsere Wanderung fort. Waehrend den weiteren 1.5 Stunden, welche wir brauchten um unseren Campingplatz (Rancho Lindo) zu erreichen, liefen wir staendig vom Gewitter begleitet an der tollen Kuestenlinie weiter. Dieser Campingplatz war ziemlich ausgebucht und wir hatten Glueck, dass wir unsere Haengematten noch aufspannen konnten. Leider hat es aber die ganze Zeit geregnet und wir konnten die tolle Gegend nicht richtig geniessen. Am naechsten morgen regnete es immer noch, so beschlossen wir um 10:00 Uhr, bereits wieder zurueckzukehren. Wir hatten wirklich Pech mit dem Wetter und konnten die Traumhaften Straende so nicht geniessen. Als wir zurueck bei Canaveral waren, fuhr gerade kein Collectivo und wir beschlossen die 4 Km bis zur Hauptstrasse zu laufen, da die Taxis welche da warteten einen viel zu hohen Preis verlangten. Auf halber Strecke hielt dann ein Taxi neben uns, welches uns super guenstig (ungefaehr je 4 USD) bis nach Taganga brachte (45 Minuten Fahrzeit!). Wir entschieden uns gleich weiter nach Cartagena zu fahren, da es in Taganga nicht viel zu tun gibt. Nach 4 Stunden Busfahrt kamen wir da am Abend an. Leider war das Hostel, in welches wir wollten, komplett ausgebucht. Die konnten uns aber ein anderes vermitteln, welches aber eine ziemliche Bruchbude war. Glueckerweise konnten wir am folgenden Tag ins Casa Vienna wechseln und mussten im anderen Hostel nur einmal Uebernachten. In Cartagena besichtigen wir das Castillo de San Felipe de Barajas, eine alte Festung in welcher wir beinahe durch das gesammte Gemaeuer laufen konnten. Dies war beindruckend und teilweise auch beengend. Einmal kamen wir an eine Stelle welche mit Wasser vollgelaufen war. Wir kehrten erst um als wir bis zu den Knien im Wasser standen. Danach besichtigten wir die Altstadt, welche, im Gegensatz zum uebrigen Teil der Stadt, malerisch und sehr gepflegt ist. Die gesamten Fasaden sind sehr Bunt gehalten wie in vielen Lateinamerikanischen Staedten. Wir liefen noch auf die Murallas, die alten Stadtmauern, welche noch zum groessten Teil erhalten sind. Am Ende dieses Tages besichtigten wir noch den Palacio de la Inquisicion, ein praechtiges Kolonialgebaeude aus dem Jahr 1770. Dieser Palast enthaelt nun ein Museum mit Folterinstrumenten aus der Kolonialzeit. Tags darauf besichtigte ich den Volcan de Lodo el Totumo. Dies ist ein Schlammvulkan in welchem ich mir noch ein Erholungsbad goennte. Zurueck im Hostel schaute ich noch die 2. Halbzeit des Champions League Finals. Danach gingen wir auf den Nachtbus fuer nach Medellin. In Medellin planten wir nur bis am Abend zu bleiben und danach weiter nach Salento zu fahren. Ich hatte ja von Mayde und Stefan das Angebot erhalten, dass ich mein Gepaeck da im Hostel deponieren zu koennen. So fuhren wir als wir in Medellin angekommen waren, mit der Metro in die Zone Rosa von wo wir wieder 20 Minuten den Huegel hochlaufen mussten. Im Hostel hat uns die Mayde aber ueberredet da ueber Nacht zu bleiben und mit ihr auszugehen. Wir haben uns dann noch die gesamte Zone Rosa angeschaut und als ein Gewitter aufzog haben wir uns in ein Internet Cafe verzogen. Am Abend gingen wir, wie abgemacht, mit der Mayde aus. Wo wir wieder eine Menge Aguardiente tranken. Michi hatte da noch eine nette Kolumbianerin kennengelernt. Am naechsten morgen hatten wir einen ziemlichen Kater und wir fuhren mit dem Taxi zum Busbahnhof von wo wir einen Bus nach Armenia kriegten. Diese Busfahrt auf der kurvigen Strasse dauerte viel zu lange und mit unseren Katern war jede Kurve eine zuviel. Auf jeden Fall kamen wir mit Stunden Verspaetung in Armenia an. Diese Verzoegerung war hauptsaechlich auf zwei umgestuerzte Lastwagen zurueckzufuehren, welche da geborgen wurden. Da wir dann keinen Anschlussbus nach Salento mehr kriegten mussten wir in Armenia einmal Uebernachten. Da fanden wir Gluecklicherweise nach einiger Sucharbeit ein Hostel in unserer Preisklasse. Wir wurden da auch gleich vom Hostelangestellte/n ganz nett begruesst. Wir erhielten innerhalb von 5 Minuten 3 verschiedene Kosenamen. Mi Corazon, mi Amor y mi Rey (Mein Herz, meine Liebe und mein Koenig). Wir wissen bis heute nicht ob es eine Sie oder ein Er war, dass war fuer uns undefinierbar. Wir suchten noch irgendwo ein Platz zum Essen, aber Abends um 10 hatte nur noch ein Burgerstand an der Strasse offen. So gab es nur einen Hamburger zum Abendbrot. Tags darauf fuhren wir mit dem Bus nach Salento. Der Busfahrer wusste in welches Hostel wir wollten und hielt an der naechstmoeglichen Stelle an. Da waren noch ein paar Leute auf der Strasse, welche uns auch gleich den Weg zum Hostel erklaerten. Wir erhielten vom Hostelbesitzer ein Kroki mit welchem wir, am Nachmittag, ohne Probleme den Weg zu den Kaffeeplantagen fanden. Wir besuchten erst eine kleine Plantage, ein Familienunternehmen welches traditionell gefuehrt wird. Erst liefen wir durch die Plantage auf welcher mehrere Kaffeesorten geplanzt sind. Es hat da aber auch Bananen und andere Fruechte welche in kleinem Rahmen bewirtschaftet werden. Nach dem Rundgang erhielten wir einen Einblick in den Herstellungsprozess. Erst werden die Bohnen geschaelt, danach ungefaehr 1 Tag im Wasserbad gewaschen und danach werden diese bis zu einem Monat an der Sonne getrocknet. Das roesten wird nicht auf der Plantage abgewickelt. Von der Plantage werden die getrockneten Bohnen an Fabriken verkauft, welche sich auf das roesten der Bohnen spezialisiert haben. Fuer den Eigengebrauch roestet der Eigentuemer aber immer noch einige selbst. Und so erhielten wir noch eine Tasse frisch geroesteten Kaffee. Dies war der beste Kaffee den ich je getrunken hatte. Wir besuchten danach noch eine groessere Plantage welches zirka 5000 Kaffeestauden hat, ungefaehr 10 mal mehr als das kleine Unternehmen. Dies war beindruckend von der Groesse aber die Fuehrung war nicht so toll. Beim Herstellungsprozess unterschied sich noch, dass die groessere Plantage die Bohnen groesstenteils Maschinell trocknet. Dies dauert dann nur 48 Stunden, was eine grosse Zeitersparniss ergibt, jedoch auch einen Verlust an Geschmack. In Salento ist jedes Wochenende Fest auf dem Dorfplatz, auf welchem dann jede Menge Zelte aufgestellt werden. Jedoch blieben wegen dem schlechten Wetter die Leute Weg und es war ziemlich langweilig dort. So blieben wir auch nicht lange und gingen zurueck ins Hostel. Am naechsten Morgen nahmen wir ein Collectivo nach Cocora. Von wo wir unsere Trekkingtour ins Valle de Cocora starteten. Wir planten eine 6 Stunden Wanderung zu unternehmen. Auf dem ersten Stueck laufen kamen wir an hunderten von “Palmas de Cera”, einer Wachspalma fuer welche dieses Tal beruehmt ist, vorbei. Nach zirka 1 Stunde laufen merkten wir, dass wir nicht auf dem richtigen Weg sind. Wir haben uns dann aber entschieden auf diesem Weg zu bleiben und so setzten wir unsere Wanderung fort. Nach einer weiteren halben Stunde fing es zu regnen an und wir kamen da gerade an eine Wegkreuzung an welcher wir in die Richtung mit der kuerzesten Distanz liefen, ungefaehr 1 Km. Dahin hatten wir nochmals eine gute Viertelstunde. So erreichten wir eine Hacienda, welche aber bereits vor Jahren ausgebrannt sein musste, es grasten nur noch ein paar Pferde da. Wir fanden aber im unteren Teil des Gebaeudes einen Unterschlupf der noch trocken war und warteten da den Regen ab. Nach einer Stunde warten, regnete es noch immer und wir entschieden uns, zurueckzulaufen. Waehrend dem ganzen Rueckweg hat es nicht mehr aufgehoert mit regnen. Wir haben uns dann im Restaurant mit einem Kaffee aufgewaermt. Das Collectivo, welches uns zurueck nach Salento brachte, war ziemlich voll. So musste Michi waehrend der halbstuendigen Fahrt auf der Rueckseite des Fahrzeugs stehen und kriegte noch mehr Regen ab. Das Valle de Cocora war trotzdem ein Besuch wert, da es wirklich eine sehr schoene Landschaft ist. Wir hatten nur Pech mit dem Wetter, dass wir es nicht richtig geniessen konnten. Den Tag darauf halfen wir dem Hostelbesitzer beim Kaffeebohnen pfluecken. Dieser hat eine Kaffeeplantage in der naehe des Hostels gekauft und wollte die Kaffeequalitaet von da testen. So pflueckten wir von jeder Kaffeeart, welche da gepflanzt ist, ein paar Kilo Bohnen. Diese Bohnen sendete er spaeter nach England um sie testen zu lassen. Das Bohnen pfluecken war sehr interessant, aber auch sehr anstrengend. Auf jeden Fall plueckten wir bis zur Mittagszeit und gingen uns dann duschen, da wir zurueck nach Armenia fuhren um den Nachtbus nach Pitalito zu erreichen. Da kamen wir am naechsten Morgen an und wechselten gleich auf ein Collectivo um nach San Agustin zu fahren. Dort angekommen, haben wir ein guenstiges Hostel gefunden, wo wir beinahe die einzigen Gaeste waren. Am Nachmittag besichtigten wir den Parque Arqueologico, einen Park in welchem duzende von Statuen aus der Vorkolumbianischen Zeit stehen. Diese Statuen wurden erst mitte des 18. Jahrhunderts entdeckt. Es war ein sehr interessanter Spaziergang durch den Park, leider kamen wir einmal mehr in ein Gewitter hinein. Wir haben uns da noch das Museum und den Bosque de las Estatuas (den Wald der Statuen) angeschaut. Im Wald stehen nochmals 35 Statuen und im Museum hatte es nochmals einige. Wir fuhren danach zurueck ins Dorf, wo wir uns noch ein paar Bierchen in einer Bar goennten. Wir wollten eigentlich bereits am Morgen weiter nach Pasto reisen, erfuhren aber, dass es auch einen Nachtbus von Pitalito her gibt. So heurten wir 2 Pferde an und machten einen gefuehrten Ausritt. Wir besichtigen auf diesem Ausritt der Reihe nach el Tablon, la Chaquira, la Pelota, und el Purutal weitere archeologische Orte mit vielen Statuen und kamen auch noch zu 2 Wasserfaellen, den Salto de Bordones und Salto del Mortino el Estrecho am Rio Magdalena. Der Weg war ziemlich nass und glitschig, als wir dann das eine Mal ein steiles Stueck hinunter mussten, rutschte Michi's Pferd aus und fiel hin. Gluecklicherweise konnte Michi noch das Bein wegziehen und landete nicht unter dem Pferd. Niemand wurde verletzt und so konnten wir die Tour weiterfuehren. Kurz darauf begann es in Stroemen zu regnen. Zum Glueck hatte ich meine Regenklamotten mit dabei. Aber nach einer Stunde Dauerregen half auch das nicht mehr und als wir zurueck im Hostel waren wir beide bis auf die Unterwaesche durchnaesst. Wir durften Gluecklicherweise da im Hostel nochmals duschen und fuehlten uns dann auch gleich besser. Danach fuhren wir weiter nach Pitalito von wo wir den Nachtbus nach Pasto nehmen wollten. Da hiess es wir muessten weiter nach Mocoa fahren fuer den Nachtbus, so landeten wir schliesslich um 21:00 Uhr in diesem Kaff (Ich kann diesen Ort leider nicht anders beschreiben). Wir fragten dann da nach dem Nachtbus fuer nach Pasto, da kriegten wir unterschiedliche Antworten. Die meissten sagten es gaebe keinen und nur einer sagte es gibt einen. Irgendwann kam dann ein Busfahrer welcher zum naechsten Ort fuhr. Der teilte uns mit, dass es von diesem Ort einen Nachtbus gibt. Aber dieser sei nicht zu empfehlen, dass er aber ueber Nacht in dieser Ortschaft bleibt und wir ohne Probleme im Bus schlafen koennten und am naechsten Morgen mit ihm nach Pasto fahren koennen. Wir wollten aber diese Nacht noch bis Pasto fahren. So gingen wir erstmal mit diesem Bus zur anderen Ortschaft, da hatten wir wirklich Glueck und erreichten noch den Nachtbus fuer nach Pasto, welcher ungefaehr um 23:00 Uhr losfuhr. Naja es war nicht wirklich ein Nachtbus wie wir in uns vorstellten. Dies war ein uralter Bus wo wir die Sitzlehne keinen Zentimeter nach hinten schieben konnten und so ziemlich unbequem zum schlafen waere. Gluecklicherweise war der Bus beinahe leer und ich konnte mich auf der ganzen Rueckbank breit machen, Michi nahm fuer sich 2 Sitze, eine Reihe weitervorn, fuer sich in Anspruch. Ich schaute da nochmals in meinen Reisefuehrer und fragte mich erstmals warum diese Fahrt 8 Stunden dauern sollte. Nach dem Plan sollten es nur ungefaehr 70 Km sein. Wir stellten es dann schneller fest als uns lieb war. Wir fuhren auf einer Naturstrecke in den Anden. Erst nach ungefaehr einer Stunde Fahrt erreichte der Bus ganz kurz die 20 Km/h Grenze. Meistens blieb der Tacho unter 15 Km/h. Nun wussten wir also warum der Nachtbus nicht sehr Empfehlenswert ist. Von viel Schlaf konnte auf dieser Fahrt jeden Fall nicht die Rede sein. Da wir nicht nur unbequeme Sitze hatten, der Bus geklappert hatte und wir durchgeruettelt wurden, nein es war auch noch Arschkalt da drinnen. Wir sassen mit beinahe saemtlichen Wintersachen und frorren noch immer. Schlussendlich hatten wir die Fahrt dennoch ueberlebt und kamen in Pasto fruehmorgens an. Wir sind da gleich zum Hostel Koala Inn und haben uns da, nach einer heissen Dusche, erst Schlafen gelegt. Wir wollten da eigentlich noch zur Laguna de la Cocha fahren, liessen dies aber sein, da es wieder einmal geregnet hat. So haben wir die Stadt ein wenig angeschaut und den Tag hauptsaechlich im Internet verbracht. Am Abend gingen wir noch ins Kino Indiana Jones 4 schauen. Wir fuhren am naechsten Morgen nach Ipiales, von wo wir ein Taxi zur Santuario de las lajas nahmen. Dies ist eine sehr eindrueckliche Kirche welche auf einer Klippe ueber einem Fluss erbaut wurde und nun ein Pilgerzentrum ist. Der Taxifahrer brachte uns danach zum Zoll und wir haben uns nach einer sehr guten Zeit, von Kolumbien verabschiedet. Waehrend meiner Reise durch Kolumbien, schloss ich dieses Land in mein Herz. Ich hatte nie zuvor soviele nette und freundliche Menschen getroffen, wie dort. Und ziemlich alle sind hilfsbereit und freuen sich Menschen von anderen Laendern kennen zu lernen. Dieses Land hat sehr viel durchgemacht und macht es noch immer aber die Leute da sind Lebensfroh wie man das selten sieht. Es gibt vermutlich auch nicht viele Laender in welchen soviel gefeiert wird wie da. Ich kann auf jedenfall, jedem empfehlen dahinzureisen. Jedoch sollte man ein wenig spanisch koennen, da dort nicht viele Personen andere Sprachen beherrschen. June 24 Der Norden von PeruNach 3 Monaten Venezuela landete ich Samstag Abend um 21:00 in Lima. Als ich um kurz nach 22:00 Uhr im Hostel angekommen bin, war da schon eine Party am laufen. Ich habe mir dort auch ein Bierchen gegoennt und wollte eigentlich auch gleich danach schlafen gehen. Aber kaum hatte ich meine Flasche halb leer hab ich auch schon wieder einige Maedels kennengelernt und die haben mich dann auch gleich in eine Disco gezerrt. Nach einer durchgefeierten Nacht konnte ich mich um 04:00 Uhr endlich zum schlafen legen.
Tags darauf habe ich mir die Stadt angeschaut, der Stadtteil Miraflores ist ziemlich modern und hat einige nette Parks. In einem von diesen Parks war eine Vernissage mit vielen Landschaftsfotos von der ganzen Welt. Den restlichen Tag hab ich ziemlich gemuetlich verbracht. Am naechsten Morgen ging ich zur LAN Fluggesellschaft um meine Fluege zu verschieben, da ich mich fuer einen laengeren Aufenthalt in Suedamerika entschieden habe. Die haben mich dann aber zu Iberia weiterverwiesen. Dort hatte ich mehr Glueck und konnte innerhalb einer Stunde saemtliche Fluege umbuchen und das kostenlos. Ich lief danach noch ein wenig in den Parks in Miraflores umher, bis ich irgendwo von einer Peruanerin angesprochen wurde. Es stellte sich heraus, dass sie ein Turismus Studium absolviert und Personen sucht um ihr englisch zu verbessern. Kurz darauf ging ich mit Maritza etwas trinken, spaeter waren wir gemeinsam Abendessen und zum Abschluss noch in eine Bar mit Live Musik. War eine gute Unterhaltung mit ihr und ich habe einiges ueber das Leben der Peruaner erfahren.
Am naechsten morgen fuhr ich mit dem Bus 8 Stunden nach Huaraz. Dort angekommen habe ich Informationen gesammelt fuer eine Trekkingtour in den Cordileras Blancas und ging frueh schlafen. Am morgen habe ich dann eine Tour gebucht und um 11:00 Uhr ging ich mit dem Guide auf eine Vorbereitungswanderung um mich anzuklimatisieren. Danach ging ich noch ins Thermalbad schwimmen.
Am folgenden Tag ging es dann auf den Santa Cruz Trek. Am morgen lernte ich die anderen von meiner Wandergruppe kennen, 3 Polen. Danach fuhren wir ungefaehr 2 Stunden mit einem Colectivo in welchem es sehr eng war. Wir mussten dann auf ein anderes Colectivo umsteigen in welchem wir noch weniger Platz hatten. Im zweiten Fahrzeug fuhren wir nochmals ungefaehr 3 Stunden meistens auf Naturstrassen. Auf diesem Weg fuhren wir an einer schoenen Lagune vorbei und hatten einen fantastischen Ausblick auf den Huacharan dem hoechsten Berg von Peru. Danach ging es im Zickzack eine Bergstrasse hoch, welche auf dem letzten Abschnitt mit Schnee bedeckt war, danach ging es auf der anderen Seite wieder ein wenig runter zum Ausgangspunkt unseres Treks. Nach dem Mittagessen wurden die Esel beladen und wir konnten loslaufen. Nach ungefaehr 3 Stunden laufen erreichten wir den Lagerplatz auf beinahe 4000m fuer die erste Nacht wo wir die Zelte aufschlugen. Danach spielte ich mit den Polen noch ein wenig Karten. Das Abendessen wurde im Zelt serviert danach legten wir uns auch schon aufs Ohr.
Nach einer saumaessig kalten Nacht erhielten wir ein ausgiebiges Fruehstueck und starteten den 2. Wandertag. Dieser Tag fuehrte durch eine wunderschoene Gegend und wir kamen zu unserem hoechsten Punkt der Wanderung auf 4750 Meter. Beim letzten Anstieg hatte ich ziemliche Schwierigkeiten mit der Hoehe und konnte das Tempo der Gruppe nicht mehr ganz mithalten. Beim Abstieg ging es dann wieder und wir liefen weiter als geplant. Immer noch auf ueber 4000 Metern haben wir schliesslich die Zelte fuer die 2. Nacht aufgebaut. Auch diese Nacht war Eisigkalt aber wir kriegten einen schoenen Sternenhimmel bei Vollmond zu sehen. Die Schneebedeckten 6000er rundherum leuchteten vom Mondlicht, die war ein unveregsslicher Augenblick.
Wir haben uns dann entschlossen die 4 Tagestour auf 3 zu kuerzen und liefen an diesem Tag die restliche Strecke in ca. 6 Stunden durch. Unterwegs kamen wir bei einer Indiofamilie vorbei welche noch einen kleinen Kiosk betreibt. Auch an diesem Tag liefen wir in einer sehr schoenen Gegend wo man jede Minute geniessen konnten. Nach der Wanderung fuhren wir erst mit einem Privatauto eine Stunde eine Bergstrecke runter, wo es teilweise am Strassenrand beinahe senkrecht ins Tal runter ging. Nach dieser Fahrt mussten wir nochmals auf ein Colectivo umsteigen mit welchem wir ca. um 16:00 wieder in Huaraz ankamen. Ich hatte mich da entschieden mit den Polen nach Huanchaco zu fahren. So gingen wir gleich packen, duschen und noch Abendessen bevor wir auf den Nachtbus gingen.
In Huanchaco habe ich die Zeit mit Klaudia am Strand mit relaxen verbracht. Das Paerchen hatte staendig Streit und ging ihren eigenen Weg. Ich habe viel Ceviche (rohen Fisch) gegessen und sonst die 2 1/2 Tage nicht viel gemacht. Danach verabschiedete ich mich von Klaudia, sie musste wieder nach Polen zurueck.
Ich nahm dann den Nachtbus nach Tarapoto im Regenwaldgebiet von Peru. Diese Busfahrt war ein Horrortrip anstatt 16 Stunden dauerte die Fahrt 28 Stunden da die Strasse teilweise mit Geroell bedeckt oder gar weggeschwemmt war. In Tarapoto hatte ich dann keine Moeglichkeit mehr direkt nach Yurimaguas zu kommen und musste da einmal uebernachten. Den naechsten Tag verbrachte ich Hauptsaechlich mit warten da vor 16:00 Uhr keine Moeglichkeit bestand zur anderen Ortschaft zu gelangen. Wie ich spaeter herausfand ist dies Aufgrund der Bauarbeiten an der Strasse welche auch ziemlich Beschaedigt war. Als ich dann endlich angekommen war um 20:00 Uhr wollte ich ein Tuctuc (3 Rad Taxi) zu einem Hostel nehmen. Die Personen haben mir dann aber mitgeteilt, dass das Schiff fuer nach Iquitos noch am selben Abend losfaehrt. So fuhr ich also zum Hafen und ging aufs Boot wo ich meine Haengematte aufspannen konnte. Wie ich dann feststellte war die Abfahrtszeit doch erst fuer am naechsten Tag um die Mittagszeit. Aber so konnte ich wenigstens die Hostelkosten sparen. Ich lernte da noch einen Peruaner kennen, mit welchem ich dann noch ein Buer trinken war. Auf dem Boot lernte ich noch weitere Peruaner kennen welche alle mit ihren Instrument waren und bis spaet in die Nacht hoerte ich ihnen zu.
Am naechsten morgen wurde uns noch Fruehstueck gemacht und fuer die 3 Tage auf dem Boot mit 3 Mahlzeiten bezahlte ich gerade mal 24 Franken. Auf dem Boot hatten sich auch noch weitere Touristen eingefunden. Da waren noch 3 Amerikaner und eine Belgierin, die 3 Tage ging es gemuetlich den Fluss runter und die danze Zeit von Dschungel umgeben. Ich habe die Zeit viel mit lesen und Gespraechen mit den Peruanern und der Belgierin verbracht. Kurz vor Iquitos gelangten wir auf den Amazonas. Das Boot hat Tag und Nacht immer wieder in diversesten Indio Doerfern angehalten und immer sind Leute ein und ausgestiegen. Manchmal waren die Haengematten so Nahe aneinander, dass man keine Bewegungen durchfuehren konnte ohne eine andere Person anzustossen.
In Iquitos hatte ich dann mit Magali der Belgierin eine 4 taegige Dschungeltour gebucht. Ansonsten haben wir uns die Stadt angeschaut. Am folgenden Tag unternahmen wir eine Kanu Tour durch die schwimmende Stadt, dem Armenviertel von Iquitos. Ist beindruckend wie das ganze Leben auf den Booten stattfindet, waren gekauft werden koennen oder einfach um sich zu waschen. Danach liefen wir noch ein wenig durch den Markt und am Abend schauten wir uns einen Film im Kino an.
Am naechsten Tag ging es los mit der Dschungeltour. Erst fuhren wir mit dem Bus zur naechsten Stadt (auch die einzige welche per Strasse zu erreichen ist) und stiegen da auf ein kleines Boot um. Nach einer laengeren Bootsfahrt, auf welcher wir einige Flussdelphine sahen, kamen wir in unserem Camp fuer die naechsten 3 Naechte an. Dort trafen wir die Amerikaner, welche mit uns auf dem Boot waren, wieder an. Nach dem Mittagessen fuhren wir ein Stueck den Fluss hoch wo wir unterwegs noch eine Gruppe Mini-Affen sahen. Danach unternahmen wir noch einen kurzen Spaziergang im Dschungel bevor wir zurueck gingen. Am Abend fuhren wir mit dem Boot zur Dschungeldisco, leider waren wir die einzigen Gaeste und so machte es nicht wirklich Spass.
Am naechsten Tag unternahmen wir einen 4 1/2 Stunden lange Wanderung durch Dschungel auf welchem uns die Pflanzen erklaert wurden. Unterwegs entdeckten wir noch eine kleine Schlange und ein wandernder Ast hat sich an meiner Hose festgeklammert. Nachmittags fuhren wir an eine Stelle wo wir mit den Flussdelphinen schwimmen konnten. Am Abend fuhren wir mit dem Boot und Stirnlampen bewaffnet hinaus auf Caimanjagd. nach kurzer Fahrt durch Buschwerk gelangten wir in eine Lagune wo wir nach kurzer Zeit Glueck hatten und einen kleinen Caiman zu fassen kriegten.
Am dritten Tag ging es auf eine laengere Fahrt durch den Dschungel bis zu einer weiteren Lagune. An dieser Stelle lockten wir mit Crackern Affen an, welche schon nach kurzer Zeit unser Boot einnahmen. Teilweise liessen sie sich auch streicheln. Nach dieser Showeinlage versuchten wir uns mit Pirania fischen, leider gelang uns dies nicht. Den Nachmittag ruhten wir uns aus. Abends um 21:00 fuhren wir mit einem motorisierten Kanu eine halbe Stunde zu einer weiteren Lodge wo wir an einer Schamanen Zeromonie teilnahmen. Als erstes mussten wir da ein scheussliche Zeug trinken, danach kriegten wir eine Zigarre. Dann startete die Zeremonie mit einem Gesaenge mal lauter mal leiser. Insgesamt hatte die Zeromonie 3 Abschnitte, ich kriegte leider den 3. Teil nicht mit, da ich mir die Seele aus dem Leib kotzen musste.
Nach der Zeromonie liefen wir wie betrunkene und mussten so wieder eine halbe Stunde mit dem Kanu zurueckfahren. Um 02:00 Uhr morgens waren wir zurueck im Camp, wo unser Guide vor dem Verlassen des Kanu noch 2 hochgiftige Korallenschlangen entdeckte. Diese Zeromonie war eine gute Erfahrung, aber naechstes mal wuerde ich eine angenehmere Atmosphaere vorziehen.
Am letzten Tag gingen wir nochmals mit den Delphinen schwimmen und fuhren zu einem Aussichtsturm welchen wir hochkletterten um die Aussicht auf den Regenwald zu geniessen. Danach versuchten wir nochmals Gluecklos Piranias zu fangen, bevor wir zurueck nach Iquitos fuhren.
Am Tag darauf schauten wir uns nochmal den Markt an, auf welchem wir die ekligsten und unglaublichsten Sachen zu sehen bekamen. Am Nachmittag fuhr ich dann zum Hafen wo ich aufs Boot fuer nach Leticia in Kolumbien ging. Dies waren 2 weitere Tage auf dem Boot auf welchem es noch enger zu und herging als auf dem letzten. Diese 2 Tage auf dem Amazonas waren ziemlich unspektakulaer. Und so gelangte ich schliesslich nach Kolumbien. June 23 Arbeiten in der Orinoco Delta LodgeNach ein paar Tagen erholen an der Karibikkueste in Chichiriviche ging ich auf die lange Reise nach Tucupita. Erst fuhren wir 3 Stunden nach Valencia wo aufgrund des bevorstehenden Osterwochenendes beinahe saemtliche Busse ausverkauft waren. Mit Glueck kriegte ich noch ein Ticket fuer den 4 Stunden spaeteren Bus. Die Wartezeit verbrachte im nahegelegenem Shoppingcenter. Danach wieder zurueck zum Busterminal wo ich feststellen musste dass der Bus auch noch 1 Stunde verspaetung hatte. Wenigstens war dann die Fahrt angenehm verlaufen und kam nach 14 Stunden Busfahrt in Tucupita an. Jedoch hatte das Versorgungsboot fuer die Lodge die Stadt bereits verlassen. Somit musste ich einmal in der Stadt uebernachten. So spannte ich meine Haengematten im Vorgarten der Agentur auf und verbrachte den Nachmittag mit Baden im Orinoco Fluss. Am naechsten morgen half ich erst den Pick-up mit allen Lebensmitteln beladen, bis das Fahrzeug beinahe auf den Felgen lief und fuhren damit zum Pier. Dort mussten wir nochmals einige Zeit warten bis das Boot ankam. Nach dem Umladen fuhren wir endlich los. Eigentlich sollte die Fahrt ca. 1.5 Stunden dauern, verschiedene Umstaende fuehrten aber dazu, dass die Fahrt mehr als 4 Stunden dauerte. Erstens war unser Boot dermassen beladen, dass das Boot weniger schnell fahren konnte. Und Zweitens hatte mein lieber Kaepten zu wenig Benzin dabei, so fielen irgendwann die Motoren aus und mussten ca. 1 Stunde warten bis wir aus unserer misslichen Lage gerettet wurden. Schlussendlich kam ich um ca. 16:00 Uhr in der Orinoco Delta Lodge an. Seit ich das Camp in Chichiriviche verlassen hatte waren somit mehr als 52 Stunden vergangen...
In der Lodge wurde ich dann in einem Zimmer mit anderen Arbeitern einquartiert. Danach hatte ich noch kurz Zeit um mich frisch zu machen und schon ging es mit der Arbeit in der Bar los. Die Arbeitszeit war jeden Tag von 06:00 - 23:00 Uhr und ca. 2 Stunden Pausen manchmal auch ohne. Die ersten 2 Naechte verbrachte ich in der Arbeiterunterkunft danach konnte ich ein Cabaña fuer mich beziehen. Waehrend meines Aufenthalts konnte ich noch bei drei Touren mitgehen. Die erste war eine 2 Stuendige Nachttour mit der Absicht Caimane zu entdecken, leider war auch diese Tour erfolglos. Auf der 2. Tour fuhren wir zu einer anderen Lodge welche noch tiefer im Dschungel liegt und machten da noch einen Dschungelspaziergang. Bei der dritten Tour ging es nochmals zu dieser Lodge und weiter zur Atlantiklodge. Unterwegs zur Atlantiklodge kamen wir noch an einer Stelle vorbei mit dutzenden knallroten Ibisen, welches ein farbenspektakel war. Insgesamt fuhren wir sehr grosse Strecken mit dem Schnellboot aber kriegten wenig zu sehen.
Waehrend meiner Arbeit wurde ich noch einige Male von Tieren geschockt. Das erste Erlebnis war als ich mir die ganze Anlage anschaute, da schlich auf dem Retourweg nur einen Meter vor mir eine Schlange ueber den Weg. Ein paar Tage spaeter hatten wir super Wetter, da packte ich die Gelegenheit um Fotos von meinem Arbeitsplatz zu schiessen. Wie immer bei der Arbeit auf der Lodge lief ich die ganze Zeit Barfuss umher. Als ich beim Hauptgebaeude am fotografieren war, achtete ich mich nicht gross auf den Fussboden und als ich mich dann ein wenig zur Seite bewegte fuer einen bessseren Standpunkt trat ich auf eine Tarantula. Leider hatte das Tier dadurch sein Leben verloren. Die Geschichte mit den Tieren ist aber damit noch nicht vorbei. Eines Abends habe ich wie immer den Generator ausgemacht und danach noch ein Bierchen auf dem Pier getrunken unter einem fantastischen Sternenhimmel. Danach lief ich mit meiner Stirnlampe ausgeruestet zurueck in meine Cabaña. Als ich dann die Zaehne geputzt und die Flip Flops (die hatte ich nach dem Tarantula zwischenfall vielfach an) ausgezogen hatte, wollte ich mich ins Bett legen. Doch da bin ich unglueckerweise auf einen Skorpion getreten. In diesem Fall hatte ich ein riesen Glueck, dass er nicht zugestochen hatte. Naja Pech fuer in, da er wenig spaeter krepiert ist.
Die ganze Anlage ist sehr schoen aufgebaut mit vielen Pflanzen wie in einem botanischen Garten. Daneben hat es da noch viele Tiere: Hunde, Katzen, einen Ara, einen Tucan und einen Affen welche sich alle frei auf dem Gelaende bewegen und ziemlich zahm sind. Der Tucan trank auf jeden Fall taeglich von meiner Cola und der Affe benoetigte auch immer wieder eine Streicheleinheit. Eingesperrt hat es auch noch einen Puma und ein Ozelot, dieser war jedoch vielfach nur mit einer Kette an einem Baum angemacht und liess mit sich spielen, wobei man jedoch immer auf die scharfen Krallen aufpassen musste.
Des weiteren funktionierte das Internet in der Lodge waehrend meines Aufenthalts ingesamt vielleicht eine Stunde. Und das Telefonieren von da war nicht erlaubt. Somit musste ich fuer ins Internet und telefonieren mit dem Boot beinahe 2 Stunden in die Stadt fahren, dies innerhalb von weniger als 2 Stunden erledigen, damit ich am selben Tag wieder zurueck zur Lodge fahren konnte. Da dies ziemlich umstaendlich war, machte ich diesen Trip nur einmal im Laufe meines Aufenthaltes.
Nach meiner Arbeitszeit in welcher ich kostenlose Unterkunft, Essen sowie Getraenke von der Bar hatte, fuhr ich den ganzen langen Weg zurueck nach Chichiriviche welches ich diesmal in weniger als 48 Stunden zuruecklegen konnte. Dort genoss ich noch ein letztes Mal die Karibik. Gran Sabana & RoraimaNach dem wir uns ausgiebig erholen konnten in Ciudad Bolivar fuhren wir am Montag frueh los in Richtung El Dorado. In der naehe von El Dorado uebernachteten wir auf einem Campingplatz eines Schweizers am Orinoco Fluss. Ein wenig Flussaufwaerts hat es eine alte Bruecke welche von Eiffel konstruirt wurde, daneben hat es noch eine neuere Bruecke. Bevor wir unsere Zelte aufbauten sprangen wir von der Eiffelbruecke welche immerhin 10 Meter hoch ist und liessen uns zum Zeltplatz treiben. Nach dem Zeltaufbau gingen wir nochmals zu den Bruecken, diesmal zur neueren welche mindestens 5 Meter hoeher ist als die Eiffelbruecke. Das Video von meinem Sprung koennt Ihr unter folgendem Link anschauen: http://www.youtube.com/watch?v=3OI3qZv0Vro
Am naechsten morgen fuhren wir weiter und gelangten ueber eine kurvige Bergstrasse in die Gran Sabana wo wir noch einen Aussichtspunkt hochliefen mit einem super Ausblick auf ein grosses Tal. Danach gings weiter zum naechsten Campingplatz. Beim Campingplatz hatte es ein kleines huebsches Fluesschen mit einem Wasserfall und einem natuerlichen Pool, da hatte es auch die Moeglichkeit rein zu springen con ca. 7 Metern. Dies lies ich jedoch aus weil ich mich krank fuehlte. Tagsdarauf fuhren wir zu weiteren Wasserfaellen wo wir schwimmen gingen. An diesem Abend uebernachteten wir in einer Ebene wo weit und breit nichts war ausser einem Riesengebaeude, welches nur aus Saeulen und einem Dach bestand. Unter dieser Ueberdachung schlugen wir fuer diese Nacht unsere Zelte auf.
Am naechsten morgen machten wir einen Spaziergang in einem Fluss, ca. 2 Stunden wateten wir darin, danach spielten wir noch ein paar Wasserspiele und gingen weiter am Fluss zu Stellen mit natuerlichen Rutschen. Die ganze Flussgegend war sehr spektakulaer. Spaeter fuhren wir weiter zu einem Aussichtspunkt von welchem wir eine fantastische Aussicht und das Mittagessen genossen. Am Abend uebernachteten wir in San Francisco einer kleinen Siedlung, welcher als Ausgangspunkt fuer den Roraima Trek gilt. Den naechsten Tag verbrachte ich, noch immer Krank, im Bett, waehrend die anderen noch eine kleine Wanderung zu einem weiteren Wasserfall machten.
Am folgenden Morgen ging es dann auch schon los mit der Trekkingtour zum Roraima, dem hoechsten Tafelberg. Erst mussten wir ca. 1 Stunde auf einer ziemlich abenteuerlichen Naturstrasse fahren bevor wir den Ausgangspunkt des Trekking erreichten. Dort wurden noch die ganzen Lebensmittel fuer die naechsten 7 Tage verteilt. Danach starteten wir mit ca. 15 - 20 Kg im Gepaeck die Wanderung. Am ersten Tag liefen wir ca. 4 Stunden bis zum ersten Lagerplatz. Waehrend diesen 4 Stunden mussten wir einige male Huegel rauf und runter gehen und zwischendurch kleinere Baeche ueberqueren, bei welchen wir unsere Wasserflaschen auffuellen konnten.
Am zweiten Tag hatten wir ebenfalls ungefaehr 4 Stunden zu laufen und zweimal mussten wir einen Fluss Barfuss durchqueren, da das Wasser Knie- bis Huefttief war. Wie am ersten Tag war es ein staendiges Auf und Ab und so ging es auch am dritten Tag weiter. Waehrend der ganzen Wanderung hatten wir immer eine super Aussicht auf die umliegenden Tafelberge. Am Abend des zweiten Tages bekam ich noch eine 16 Haende Massage von 8 Maedels da ich mich noch immer nicht ganz von meiner Grippe oder was es auch war erholt hatte. Am Ende des dritten Tages uebernachteten wir am Fuss des Roraima mit dem Ausblick auf ein hartes Stueck Arbeit fuer den naechsten Tag.
Am naechsten Tag ging es an die Besteigung des Roraima wo wir in knapp 2 Stunden die 1000 Meter Hoehenunterschied hinter uns brachten. Auf der Plattform oben hatten wir einen unvergessliche Sicht auf die Umgebung. Nach einer kurzen Erholungspause hatten wir noch ein ziemliches Stueck bis wir zu unserem "Hotel" kamen einer Hoehle wo wir unsere Zelte aufbauten. Auf dem Weg zum Hotel sahen wir einen kleinen schwarzen Frosch welcher nur auf diesem Tafelberg lebt. Am Nachmittag liefen wir dann noch zu einer Schlucht in welcher Voegel leben, welche ziemlich spezielle Geraeusche von sich geben.
Die Nacht wurde saumaessig kalt auch wenn unser Schlafplatz einigermassen gut gegen den Wind geschuetzt war. Am morgen schloss ich mich der Gruppe an mit der langen Wanderung. Auf dieser Wanderung legten wir ein ziemliches Tempo hin, war so zwischen schnell gehen und joggen und das waehrend 6 -7 Stunden und immer wieder von Stein zu Stein huepfen. Man fuehlte sich auf dieser Wanderung als wuerde man einen Parcour durchlaufen. Auf diesem Weg sahen wir die unterschiedlichsten Steinformationen und gelangten dann zu einem Wasserloch wo man im eiskalten Wasser Baden konnte. Nach dem Baden ging es weiter zum 3 Laendereck Venezuela, Brasilien und Guyana wo wir uns auf den Grenzstein setzten. Danach gings weiter zum Cristallvalley wo es tausende von Kristallen hat. In dieser Glitzerumgebung nahmen wir unser Mittagessen ein, bevor wir wieder zurueck liefen. Zurueck im "Hotel" liefen wir dann noch zur Kante des Tafelbergs wo wir einen schoenen Sonnenuntergang zu sehen bekamen. Und an der Kante legten wir uns hin und wagten einen Blick in den Abgrund welcher ca. 500 Meter beinahe senkrecht in die tiefe geht.
Am Tag darauf hatten wir ein grosses Stueck zu laufen und so gingen wir fruehmorgens los. Wir legten an diesem Tag ca. 2/3 der ganzen Strecke zurueck und Uebernachteten da nochmals bevor wir am letzten Tag nochmals ungefaehr 3 Stunden zu gehen hatten. Endlich wieder unten wurden wir mit Champagner und Literweise Bier erwartet und da ging die Party auch schon los...
Die Fauna auf den Tafelbergen ist einzigartig. Die Pflanzen und teilweise auch Tiere kommen nur auf der Hochebene vor und jeder Tafelberg unterscheidet sich wiederum von den anderen. Der Roraima ist ungefaehr 2800 Meter hoch und war eine meiner spektakulaersten Wanderungen. Canaima, Angel Falls & Ciudad BolivarIn Ciudad Perdida angekommen, konnten wir einen erholsamen Tag in einem guten Hotel mit Pool verbringen. Danach ging es auch schon mit dem naechsten Trip los. Wir fuhren zum Flughafen wo wir mit einer Mittelgrossen Maschine (ca. 20 Plaetze) eine Stunde nach Canaima flogen. Dort nahmen wir das Mittagessen ein und schon ging es auf eine ca. 4 stuendige Bootsfahrt zu einem Camp ganz in der naehe des Angelfalls. Unterwegs gingen wir noch unter einem kleinen Wasserfall baden. Das Camp ist inmitten eines Dschungels wo wir wiederum in Haengematten schliefen. Vor dem Abendessen gingen wir auf einen kurzen Spaziergang zu einer Lichtung von wo wir eine tolle Aussicht auf den Angelfall erhielten.
Am morgen fuhren wir noch ein kleines Stueckchen den Fluss hoch, bevor wir eine 1 1/2 stuendige Wanderung zum Aussichtspunkt machten. Wir hatten Glueck und der Dunst verzog sich einigermassen damit wir eine super Sicht auf den Wasserfall bekamen. Vom Aussichtspunkt ging es nochmals ca. 20 Minuten runter zum Fluss wo wir in einem kleinen Pool im eisigen Wasser baden konnten. Danach ging es den ganzen Weg zurueck und wieder mit dem Boot nach Canaima. In Canaima gingen wir noch ein wenig aus, wobei es dort schweineteuer ist.
Am folgenden Morgen gingen wir erst an den Strand von Canaima wo wir eine fantastische Sicht auf die Wasserfaelle und 3 Palmen mitten im Wasser hatten. Danach fuhren wir mit dem Boot an einen kleinen Strand von wo wir einen kurzen Spaziergang zu einem weiteren Strand machten. Unterwegs liefen wir noch einem gelben Giftfrosch ueber den Weg, welcher sofort vom Guide gefangen wurde. Am Strand ruhten wir ein wenig aus und schwammen zu einem Wasserfall hin. Kurz darauf liefen wir zu einem anderen Wasserfall, bei welchem wir hinter dem Wasser laufen konnten. Die Wasserfaelle und die ganze Umgebung um Canaima ist ein wunderschoener Ort und laedt zum verweilen ein. Am Nachmittag flogen wir mit 5-Plaetzigen Maschinen zurueck nach Ciudad Bolivar, auf diesem Flug sass ich auf dem Copiloten Sessel. Kurz nachdem wir in der Luft waren, sah mich der Pilot an und sagte mir so nun bist du an der Reihe... Ziemlich verdutzt uebernahm ich den Steuerknueppel und flog ungefaehr 20 Minuten lang. Vermutlich machte ich meine Sache ganz gut, denn die Maedels auf den Ruecksitzen schliefen ziemlich schnell ein.
In Ciudad Bolivar verbrachten wir die restlichen Tage hauptsaechlich mit ausruhen in unserem "luxerioesen" Hotel. Einen Tag verbrachte ich auch noch in der Stadt wo ich erst meine Internetsachen erledigte bevor ich mir die Altstadt, welche als UNESCO Weltkulturerbe gilt, anschaute. Die Altstadt ist farbenpraechtig und hat einige schmucker Haeuser. Zum Abschluss schaute ich mir noch das Casa de la Cultura an, welches einen interessanten Innenausbau hat. Orinoco DeltaDie Fahrt zum Ausgangspunkt der Kayaktour auf dem Orinoco dauerte ebenfalls sehr lange und unterwegs haben wir einmal auf einer Farm Uebernachtet bevor es fruehmorgens weiter ging. Wir wurden alle in 2 Gruppen aufgeteilt und jeweils 1 Gruppe war mit dem Kayak unterwegs, die anderen fuhren mit dem Schnellboot. Die erste Gruppe fuhr am selben Tag mit dem Boot weiter zum Uebernachten auf einer Insel, dem Tagesziel fuer meine Gruppe. Meine Gruppe Uebernachtete beim Ausgangspunkt bei welchem wir von Gelben Fliegen zerstochen wurden (Diese Stiche brennen etwa doppelt so stark wie die der Moskitos). Ich habe mich dann noch mit einem Kanu der Indios versucht, dies war eine sehr wacklige Angelegenheit und nach 15 Minuten liess ich es dann wieder sein. (Unser Reiseleiter haette drauf Wetten koennen, dass ich die Fahrt nicht ohne kentern ueberstehen werde... Viel hatte ja auch nicht gefehlt) Ich war auf jeden fall froh wieder festen Boden unter den Fuessen zu haben.
Am naechsten Morgen, nach dem Fruehstueck, ging es dann endlich los mit unserer Kayaktour. Auf der Fahrt nahmen wir ab und zu ein Bad im Fluss um uns abzukuehlen und hielten bei einer Lichtung fuer das Mittagessen. Unterwegs sahen wir auch einige Flussdelphine und viele Voegel. Unterwegs wollte uns unser Reiseleiter eine Exotische Frucht zeigen und holte von einem Busch einen Ast mit dutzenden Pflaumengrossen Fruechten. Als er wieder in der Gruppe war, entdeckten wir hinter seinem Ruecken eine Schlange. Er konnte diese dann Gluecklicherweise rasch ins Wasser befoerdern, wie sich herausstellte handelte es sich um eine hochgiftige. Nach insgesamt 4 oder 5 Stunden Padeln kamen wir auf der Insel, unserem Nachtlager an. Wie wir dann von der anderen Gruppe erfahren haben, hatten diese die letzte Nacht einen Moskitoangriff erlebt und wiesen alle lauter Stiche aus. Wir haben dann erstmal die Haengematten aufgespannt und danach waren wir noch ein wenig Schwimmen. Danach hatten wir noch jede Menge Zeit bis zum Abendessen und da es uns langweilig war, starteten wir mit dem Aufbau einer Minigolfanlage. Als wir 3 Bahnen aufgebaut hatten spielten wir bis uns auch das langweilig wurde. Nach dem Abendessen kam auch schon die Moskitowelle und wir verzogen uns in unsere Haengematten unter dem schuetzenden Moskitonetz.
Der naechste Tag war fuer uns sehr gemuetlich da wir den Tag auf dem Schnellboot verbrachten und wir uns somit vom Padeln erholen konnten. Zwischendurch schwammen wir eine Runde und ansonsten genossen wir die Landschaft. Fuer diese Nacht hatten wir unser Lager bei einer Lagune aufgeschlagen. Schon beim Zeltaufbau bis zum Eindunkeln wurden wir von Gelben und Schwarzen Muecken wie verueckt gestochen und in der Nacht gesellten sich die Moskitos in Scharren zu uns, da half kein Moskitospray mehr. Vor dem Abendessen besuchten wir eine Indiofamilie, diese hatte Tags zuvor einen Caiman erlegt. Sehr viele Indios leben noch immer von dem was die Natur hergibt und da gehoeren Caimane auch auf den Teller.
Nach einer kurzen Nacht fuhren wir bei Mondlicht mit dem Kayak los. Diese Nachtfahrt wurde mit der Hoffnung Caimane oder Schlangen zu sehen angegangen. Mit den Stirnlampen sieht man Nachts die Augen rot leuchten und von daher ist nachts die Chance groesser die Tiere zu entdecken. Leider hatten wir kein Glueck mit den Tieren, dafuer hatten wir einen unvergesslichen Sternenhimmel zu sehen bekommen. Nach einer 7 stuendiger Fahrt kamen wir bei unserem naechsten Nachtlager an. An diesem Platz hatten wir genuegend Zeit um unszu erholen und hatten auch verhaeltnismaessig wenig stechende Insekten um uns herum.
Die naechste Fahrt war wieder auf dem Schnellboot und wir fuhren auf einem schmalen Nebenarm des Orinoco. Der Schlafplatz fuer diese Nacht war in der Orinoco Delta Lodge wo wir das erste Mal in Venezuela ineinem Bett schliefen. Die Lodge hat mir sehr gut gefallen, ist beinahe wie in einem botanischen Garten. Am Nachmittag schliech noch eine kleine gruene Schlange umher. Und der Reiseleiter hat mir gezeigt wie man, eine ungiftige Schlange wie diese, fangen kann.
Am naechsten Tag fuhren wir ein letztes Mal mit dem Kayak. Nach einer 2 stuendigen Fahrt kamen wir im Mama's Camp an, welches ein kleines Indiodorf ist. Am Nachmittag fuhren wir mit dem Boot in eine groessere Ortschaft und spielten da gegen die Indios Fussball. Dieses Spiel gewannen wir 6:5. In Mama's Camp haben wir 2x uebernachtet. Am zweiten Tag fuhren wir mit dem Schnellboot umher und machten noch einen kleinen Spaziergang im Dschungel. Am Nachmittag haben wir noch eine Taruntala eingefangen kurz darauf war bei den Haengematten wieder eine gruene Schlange am herumschleichen. Diesmal hat der Reiseleiter mich ans einfangen der Schlangen gelassen. Nachdem ich die Schlange am Schwanzende gepackt und in die Luft gehalten hatte, ging es nur noch darum schnell genug hinter den Kopf der Schlange zu greifen um sie unter Kontrolle zu bringen. Mit auf und ab Bewegungen hielt ich die Schlange davon ab sich zusammen zu rollen und meine Hand zu schnappen. Als ich dann rasch die Schlange hinter dem Kopf packte, waren meine Finger ein bisschen zu weit hinter dem Kopf und Schlange biss mir in den Finger. Zum Glueck war die Schlange wirklich ungifitig und der Biss war auch nicht schmerzhaft, aber auf jeden Fall eine Erfahrung Wert.
Am naechsten Morgen banden wir alle Kayaks an den Motorbooten fest und fuhren zur Endstation und beluden die Kayaks wieder auf die Anhaenger. Danach fuhren wir nach Ciudad Bolivar wo wir uns auch schon auf die naechste Tour vorbereiteten. June 22 Los LlanosFuer die Fahrt nach Los Llanos benoetigten wir ca. 12 Stunden, unterwegs wurden wir dutzende Male von der Guardia Nacional kontrolliert. Los Llanos liegt nahe an der Kolumbianischen Grenze, kurz zuvor wurde ein Kolumbianischer Drogenoss irgendwo erschossen und somit wurden die Sicherheitskontrollen in Venezuela massiv verstaerkt. In unserem Camp angekommen, wo wir auch wieder in Haengematten schliefen, konnten wir einen sehr schoenen Sonnenuntergang geniessen.
Am ersten Tag in Los Llanos hatten wir am morgen erst spanisch Unterricht, bevor es am Nachmittag auf Anakondajagd ging. Beim ersten Jagdplatz, ganz in der naehe des Camps, wurden wir nach 10 Minuten suchen von einem Bienenschwarm angegriffen. Beim wegrennen verlor ich einen Schuh und wurde 5x gestochen. Nach einer 5-minuetigen Pause gingen wir etwas entfernt vom Bienenplatz auf die weitersuche. Wurden jedoch an diesem Platz nicht fuendig uns so wechselten wir zum naechsten Platz wo wir nach kurzer Suche auf eine 4 Meter Anakonda stiessen und diese aus dem Wasser zogen. Die Schlange war erstaunlich schwer und kraeftig fuer dass es sich um ein relativ kleines Exemplar handelte (Anakondas koennen bis zu 12m lang werden). Nach dem alle ihre Fotos geschossen hatten liessen wir die Anakonda wieder frei und gingen Bier trinken.
Am Tag darauf fuhren wir nach dem Unterricht zu einem Wasserloch wo wir mit einem Nylonschnur, Haken und frischem Huehnchen nach Piranias fischten. Schon nach kurzer Zeit hatte ich den ersten aus dem Wasser geholt und mit einem Holzstueck erschlagen. Jedoch meistens hatten die Piranias das Huhn nur vom Haken gefressen. Immerhin hatte ich nach 90 Minuten 5 gefischt und somit ganz ordentlich zum gesamten Fang beigetragen. Insgesamt hatten wir ungefaehr 80 Fische geangelt was einen durchschnittlichen Fang von 2.5 Fischen/Person ergab. Auf jedenfall hatten wir genuegend fuer ein ausgiebiges Barbecue welches wir auch sehr genossen. Die Fische schmeckten sehr gut und schmeckt mehr nach Fleisch als Fisch.
Der naechste Tag fing mit dem Schlachten eines Rindes an, nachdem dieses vollstaendig zerlegt war, gab es Fruehstueck. Danach hatten wir wie jeden morgen Spanischunterricht bevor wir am Nachmittag auf die Caimanjagd gingen. Nach weniger als einer Stunde hatten unsere Fuehrer Glueck und konnten einen Caiman einfangen. Danach konnten alle ein Schmusefoto mit dem Caiman schiessen bevor dieser in die Freiheit entlassen wurde. Abends hatten wir eine riesen Grillparty und die ganze Umgebung schien sich auf dem Gelaende unserer Farmerfamilie einzufinden und es wurde ein ziemlich grosses Fest.
Am letzten Tag in Los Llanos machten wir eine laengere Bootsfahrt und sahen hunderte Caimane, einige Schildkroeten, Suesswasserdelphine, Wasserschweine, tausende von Voegeln und schlussendlich fing unser Reiseleiter noch eine Praehistorische Schildkroete, die Mata-Mata. Diese Schildkroete ist eines der haesslichsten Tiere welche ich kenne. Waehrend der Bootsfahrt gingen wir ein paarmal mit den Delphinen Schwimmen und das in unmittelbarer Umgebung von Piranias und den Caimanen. April 24 Chichiriviche und UmgebungIn Venezuela angekommen, war das obere Fach meines Rucksacks offen und meine ganze Reiseapotheke sowie meine Stirnlampe und einige andere unwichtigere Gegenstaende fehlten. Nach einer Reklamationsmeldung bei der Fluggesellschaft, welche vermutlich nie bearbeitet wurde, erledigte ich die Zollformalitaeten und habe dann auch schon die ersten Personen meiner Reisegruppe getroffen. Nachdem alle eingetroffen waren fuhren wir mit dem Jeep 6 Stunden nach Chichiriviche ins Basiscamp der Gruppe, in welchem wir um 23:30 Uhr ankamen, wo wir unsere Haengematten bezogen.
Die ersten paar Tage in Venezuela verbrachten wir mit Spanischlektionen, Strand und Partys. Danach machten wir einen Ausflug nach Cayo Sal einer nahegelegen Insel und haben dort im Zelt uebernachtet. Am Abend hatten wir ein Lagerfeuer und ich war froh hatte ich eine Flasche Rum und eine Zigarre dabei, so verging der Abend mit Geschichten erzaehlen und mit Rum herumreichen. Am naechsten morgen machten wir einen Spaziergang um die Insel und hatten einige Spanischlektionen und Nachmittags ging es zurueck nach Chichiriviche.
An den weiteren Tagen hatten wir weiterhin Spanischlektionen, machten Ausfluege mit den Kayaks, hatten ein Beach Volleyball Turnier und machten eine Shoppingtour nach Valencia. Die Abende verbrachten wir meistens mit Kartenspielen und Partys, einmal gingen wir im Zentrum aus und ein andermal machten wir eine Swissnight mit Quizrunde und einem Schweizer Abendessen. So vergingen die ersten beiden Wochen relativ schnell und wir bereiteten uns auf den ersten Trip vor. April 22 Costa Rica und PanamaAn der Grenze angekommen musste ich erst bei der Nicaraguanischen Seite in der Schlange warten bis die Grenze geoeffnet wurde und danach nochmals vor dem Schalter und schon war eine Stunde um nur mit Schlangestehen. Danach lief ich zur Seite von Costa Rica und da ging es beinahe nicht mehr vorwaerts, 3 Stunden musste ich da fuer den bloeden Stempel in der Schlange stehen
Am naechsten morgen fuhr ich mit Bus und Boot zum Park Tortuguero an der Karibikkueste. Die Fahrt war abenteuerlich und auf dem Boot gewann ich einen ersten, sehr guten Eindruck ueber diesen Nationalpark. Auf dem Weg habe ich Wagner, einen Brasilianer kennengelernt und ging mit ihm abends noch in eine Bar wo ich einmal mehr in den Genuss des Karibikfeelings kam.
Am naechsten Tag machten wir eine Bootstour mit einem Ruderboot, diese Tour war super, ohne Motorenlaerm kamen wir sehr nahe zu den Tieren heran. Der Guide hatte auch sehr gute Kenntnisse und hat uns sehr viele Tiere gezeigt welche wir alleine nicht entdeckt haetten. Am Nachmittag machten wir eine weitere Tour, auf dieser Tour liefen wir auf einen Huegel inmitten des Dschungels und hatten eine herrliche Aussicht auf die Flussmuendung in die Karibik. Auf dem Weg zu diesem Huegel haben wir 4 - 5 Bluejeans Froesche gesehen welche sehr giftig sind. Abends gingen wir nochmals in eine Bar.
Am morgen danach machte ich eine Canopy Tour, da fuhr ich in den Baumwipfeln von Baum zu Baum an einem Seil. Diese Tour war actiongeladen und zudem hatte ich eine Sicht aus der Vogelperspektive. Nach dieser Tour ging es mit dem Boot und Bus zurueck nach San Jose. Da habe ich mir die Stadt ein wenig angeschaut und fuhr danach mit einem direkt Bus nach Panama City, dieser Grenzuebertritt verlief schnell und problemlos und so bin ich nach ca. 16 Stunden morgens um 04:30 Uhr in der Hauptstadt von Panama angekommen.
An diesem Tag habe ich mir ein kleines Stueck der Stadt angeschaut, eine kleine Shoppingtour unternommen und schlussendlich habe ich mir auch noch die Haare schneiden lassen. Abends genoss ich noch das Nachtleben dieser Stadt. An meinem letzten Tag in Zentralamerika schaute ich mir den Panamakanal an. Dies zu sehen war sehr imponierend und es ist gewaltig welche Wassermengen da bewegt werden. Zurzeit laufen schon die Bauarbeiten zum Ausbau des Kanals, zu den bestehnden 2 Schleusen werden nochmals einige hinzugefuegt um die Kapazitaet zu erhoehen. Nach der Besichtigung des Kanals fuhr ich weiter nach Osten zum Summit Botanical Garden einem Tier- und Naturpark. Am naechsten morgen flog ich weiter nach Venezuela... NicaraguaIn Esteli angekommen, habe ich vom Busterminal zum Hotel ein Taxi genommen, dies kostete mich 0.50 US$. Die Uebernachtung im Einzelzimmer kostete auch nur 2.40 US$, naja der Zustand des Hotels war auch dementsprechend... Vor dem Mittagessen habe ich mir die Stadt ein wenig angeschaut, hat aber nicht sehr viel sehenswertes da, ausser der Galerie "Galeria de Hereos y martires" mit vielen Fotos von Kriegshelden aus dem Buergerkrieg . Am Nachmittag wollte ich zum Wasserfall Salto Estanzuela laufen welcher ca. 5 Km entfernt vom Hotel ist. Da mich aber auf halbem Weg 2 Nicaraguer auf der Ladeflaeche ihres Pick-up's mitnahmen, wurde das nichts mit laufen
Die beiden naechsten Tage verbrachte ich in Leon und Granada und schaute mir diese beiden Kolonialstaedte an. Beide Staedte haben mir nicht sehr gefallen. So fuhr ich tagsdarauf auf die Insel Ometepe, im groessten See Zentralamerikas, und genoss da die frische Luft. Am naechsten morgen machte ich eine Trekkingtour auf den Vulkan Concepcion, der hoehere der beiden Vulkane auf dieser Insel. Diesen Vulkan kann man zurzeit leider nicht bis ganz oben besteigen, da es zu gefaehrlich ist. Die Aussicht die man erhaelt ist trotzdem fantastisch und man sieht viele Affen auf dem Weg durch den Dschungel.
Nach einer weiteren Nacht auf der Insel fuhr ich fruehmorgens nach San Juan del Sur an der Pazifikkueste, genoss den Tag am Strand und kam in den Genuss eines wunderschoenen Sonnenuntergangs. Am naechsten morgen ging es ebenfalls sehr frueh los, diesmal in Richtung Costa Rica... January 16 HondurasUm 09:30 Uhr bin ich in Copan angekommen, dies ist ein kleines schmuckes Staedtchen, welches fuer die nahegelegenen Mayaruinen bekannt ist. Ich hatte aber genug von Mayaruinen und so entschied ich mich fuer die Besichtigung des Vogelparks. Dort hat es viele verschiedene Papageien und Tucan Arten. Danach habe ich dort noch im Fluss gebadet. Am naechsten Morgen ging ich frueh auf den Bus nach San Pedro wo ich den naechsten Bus fuer nach La Ceiba nehmen wollte. Leider waren am Sonntag vor Weihnachten alle Busse ueberfuellt und ich musste 7 Stunden auf den Anschlussbus warten. Somit hatte ich keine Chance am gleichen Tag nach Utila zu kommen und musste in La Ceiba uebernachten. So fuhr ich mit der Morgenfaehre am 24.12.07 nach Utila. Dort erfuhr ich, dass ich mit dem Open Water Kurs erst am 27.12.07 starten konnte. Somit verbrachte ich die Weihnachtstage mit Partys und am Pool liegen. Am 27.12.07 startete ich dann den Open Water Kurs und beendete diesen am 30.12.07. Da die Reise von Utila nach Nicaragua 2 Tage dauert, hatte ich keine Chance fuer die Silvesterparty dahin zu reisen. So entschied ich mich Silvester auf Utila zu verbringen und da mich das Tauchen fasziniert hat, habe ich gleich noch den Advanced Kurs begonnen. Dieser Kurs bereitete mehr Spass, da nur noch wenige Aufgaben zu bewaeltigen waren und man mehr die Unterwasserwelt geniessen konnte. Silvester war dann eine Riesenparty, wobei ich bereits um 02:30 Uhr zurueck Hotel war. Den Advanced Kurs habe ich am 02.01.08 abgeschlossen und hatte danach am morgen des 03.01.08 noch meine 2 Fundives wobei diese aufgrund der schlechteren Sicht nicht mehr so toll waren. Am Nachmittag hatten starke Regenschauer und heftige Windboeen eingesetzt welche die Sicht massiv verschlechtert haben. Als ich dann nach meinen Fundives mit der Nachmittagsfaehre zurueck nach La Ceiba wollte, konnte diese wegen des hohen Wellengangs nicht Auslaufen, dies war auch den ganzen naechsten Tag der Fall. Am Morgen des 05.01.08 konnte ich dann endlich die Insel wieder verlassen, habe schlussendlich 1 Woche laenger, mehr oder weniger Freiwillig, auf dieser Insel verbracht. Ich fuhr an diesem Tag bis nach Tegucigalpa der Hauptstadt von Honduras wo ich uebernachten musste (Tegucigalpa und San Pedro de Sula sind Augrund der Bandenkriminalitaet, die gefaehrlichsten Staedte Honduras). Ich fuhr daher am naechsten morgen, gleich mit dem ersten Bus weiter zur Grenze von Nicaragua. January 13 GuatemalaIn Flores unternahm ich eine 3 Tages Trekkingtour nach El Zotz und Tikal. In diesen 3 Tagen wurde ich von den Moskitos aufgefressen. Die Tour fuehrte mitten durch den Dschungel und wir sahen einige Spider Monkeys und auch Bruellaffen. Schon nach der ersten Stunde laufen, blieb Sonja die Oesterreicherin im Schlamm stecken und konnte sich nicht mehr selbst befreien. Der Weg war die ganzen 3 Tage ziemlich sumpfig aber es blieb niemand mehr stecken. Die erste Nacht schliefen wir in der naehe von El Zotz einer ehemaligen Mayastadt und nach dem Sonnenuntergang liefen wir zu einer Hoehle und schauten da den Start von zirka einer Million Fledermaeuse (nach denen ist die Mayastadt benannt). Innerhalb weniger Minuten war das Spektakel auch schon vorbei und die Falken oder Adler welche da warteten kamen auch zu Ihrem Abendessen. Der zweite Tag begannen wir mit der Besichtigung von El Zotz, diese Mayaruinen wurden (noch) nicht von Archeologen freigelegt und sind dicht bewachsen mit Moos, Bueschen und Baeumen. Von der Spitze eines Tempels sieht man bis zu einem Tempel von Tikal. Nach der Besichtigung liefen wir etwa 5 - 6 Stunden bis wir bei unserem 2. Schlafplatz ankamen. Am 3. Tag liefen wir bereits um 6 Uhr los und es ging ueber kleine "Bruecken" welche jeweils aus einem schmalen glitschigen Baumstaemen und einem Seil zum festhalten bestanden. Unterwegs haben wir noch Fussabdruecke eines Jaguars gesichtet, leider war dass das einzige was wir von Jaguaren zu sehen bekamen. Nach 5 Stunden kamen wir erschoepft und zerstochen in Tikal an. Tikal war eine der groessten Mayastaedten, schon nur fuer die freigelegten Gebaeude braucht man Stunden um alles zu sehen. Nachdem wir die Mayastadt angeschaut hatten, sahen wir beim Parkeingang noch einen Tucan. Danach fuhr ich mit Sonja und Claire zurueck nach Flores wo ich nochmals uebernachtete. Flores ist ein sehr schoenes Staedtchen auf einer Halbinsel im Lago Peterl Itza und die Stadt nimmt beinahe jeden Quadratmeter der Halbinsel ein. Am naechsten Tag fuhr ich mit Claire weiter nach Coban wo wir einmal zu Uebernachten hatten, da es um 20:00 Uhr keine Verbindung nach Lanquin mehr gab. So fuhren wir erst am Tag darauf weiter nach Lanquin. Dort Uebernachteten wir im Hostel El Retiro welches meiner Meinung nach eines der schoensten Backpacker in Zentralamerika ist. Das Hostel ist direkt am Fluss Lanquin und von Bergen umgeben, was das Ambiente noch verschoenert hat. Ich verbrachte den Nachmittag mit Baden im Fluss, welcher aber sehr kalt ist. Am naechsten Tag unternahm ich die Tour nach Semuc Champey. Auf der 40 Minuetigen Fahrt auf der holprigen Naturstrasse, sahen wir eine Schlange welche sehr schnell die Strasse ueberquerte. Als erstes erkundeten wir eine Hoehle, in dieser Hoehle schwammen wir mit einer Kerze in der Hand durch den Fluss kletterten und wateten durch das Wasser welches mit der Zeit immer kaelter wurde. Am Schluss kletterten wir da noch auf einen Felsen und sprangen von da ins Wasser, was ziemlich unheimlich war da man beinahe nichts sah. Nach der Hoehle ging es zum Tubing, mit einem Ring den Fluss hinunter, dies war nicht besonders aufregend da es sehr langsam vorwaerts ging. Nach der Landung ging es auf eine 10m hohe Bruecke von welcher ich mit einem Kopfsprung runtersprang. Nach dem alle ein paar mal runtergesprungen sind ging es weiter zu den Pools von Semuc Champey. Erst liefen wir dort 45 Minuten zum El Mirador dem Aussichtspunkt von wo man eine fantastische Aussicht auf die Pools hat. Danach schwammen wir noch ein wenig in dem herrlich klaren Wasser bevor es zurueck nach Lanquin ging. Auf der Rueckfahrt stand nur noch ein Minibus zur Verfuegung und so quetschten sich 19 Personen in den Bus und die restlichen mussten auf dem Dach mitfahren. Tags darauf unternahm ich eine Rafting Tour diese war super, leider konnten wir aber nicht alle Stellen mit dem Boot ueberwinden, da der Wasserstand des Flusses zu tief war. Wird aber bestimmt nicht meine letzte Rafting Tour gewesen sein. Am naechsten morgen fuhr ich nach Antigua, dort verabschiedete ich mich von Claire, da Sie weiter nach Xela reiste. Antigua ist eine schoene Kolonialstadt mit vielen hystorischen Gebaeuden und vielen Partys die ganze Nacht lang. Tags darauf habe ich mir den Markt angeschaut, waehrend meines Markt Besuches fing ein Teil des Marktes durch mit Feuerwerk spielende Kids Feuer. In diesem Marktteil wurde einiges an Feuerwerk gelagert welches waehrend zirka 20 Minuten mit einer Riesen Knallerei in die Luft ging. Nachmittags habe ich mich einer Tour zum Vulkan Pacaya angeschlossen. Dieser Vulkan ist Aktiv und ich konnte ziemlich nahe an die Lava herangehen, dass hat mich beinahe geroestet. Am naechsten morgen fuhr ich mit Phillip einem Deutschen, den ich bereits in Caye Caulker, Flores und Lanquin getroffen hatte, mit dem Chicken Bus nach Santa Cruz am Lago Atitlan und genoss das schoene Wetter und die frische Luft ausserhalb der Stadt und badete noch ein wenig im See. Ich war nur einen Tag dort, hat mir aber gut gefallen. So fuhr ich wieder zurueck nach Antigua und war mit einer Amerikanerin den ganzen Abend aus im Monoloco. Um 04:00 Uhr ging ich dann direkt auf den Bus nach Copan in Honduras. December 11 BelizeSeit gestern bin ich nun in Flores, Guatemala. Ich hatte ein paar sehr schoene aber auch sehr teure Tage in Belize. Schon nur das Visum fuer Visum fuer Belize hat mich 50$ gekostet. Ich habe 2 naechte in Orange Walk verbracht und dort die Tour nach Lamanai unternommen. Wir fuhren 2 Stunden mit dem Boot auf dem New River, an einigen Krokodilen und duzenden von verschiedenen Voegeln vorbei, bis wir an der Maya Stadt Lamanai angekommen sind. Diese Ruinenstadt ist wie Palenque mitten im Dschungel und auf dem hoechsten Gebaeude hat man einen fantastischen 360 Grad Ausblick ueber den Dschungel und staendig hoert man Bruellaffen.
Danach verbrachte ich 2 Tage auf Caye Caulker einer Insel in der naehe von Belize City. Die Insel hat leider keine Straende, aber ist beruehmt fuer das vorgelagerte Riff und somit ein idealer Ort zum Tauchen und Schnorcheln. Ich habe da eine Schnorcheltour auf einem Segelschiff unternommen. Wir haben an drei verschieden Stellen geschnorchelt und das war eindruecklich. An der einen Stelle konnten wir mit Haien schnorcheln und Mantas beruehren, an der naechsten Stelle hatte es farbenfrohe Korallen und an der letzten Tauchstelle schwammen 2 Schildkroeten gerade mal einen Meter von uns entfernt vorbei. An allen drei Stellen sahen wir massenweise Fische in allen Farben diese Schnorcheltour war fantastisch.
Die paar Tage in Belize verbrachte ich mit Sabina und Parisa aus Schweden, welche ich in Chetumal am Busbahnhof kennengelernt habe und mit Claire aus England welche mit uns die Tour in Lamanai unternommen hat. Ich bin mit Claire von Belize nach Flores gereist und wir werden morgen fuer drei Tage eine Trekkingtour durch den Dschungel unternehmen und die Maya Stadt Tikal besuchen. Insgesamt sind wir sieben Personen auf dieser Tour, unter anderem 2 Berner welche ich bereits in San Cristobal getroffen hatte. Ich werde somit fuer die naechsten drei Tage nicht erreichbar sein. December 05 Von San Crisobal nach TulumBin soeben ich in Tulum angelangt. War den ganzen Nachmittag an den schoenen Straenden und genoss das klare Wasser. Die letzten Tage habe ich tagsueber mit relaxen und lesen und Abends mit feiern verbracht. Aber erstmal der Reihe nach:
In San Cristobal habe ich mit Alex eine Gruta angeschaut, die Gegend da war sehr schoen und dicht bewaldet. In die Grotten kann man einen Kilometer hineingehen, das Hoehlensystem waere aber noch einiges groesser. Nach dem Hoehlenspaziergang ging es mit dem naechsten Colectivo weiter nach Comitan unterwegs mussten wir nochmals umsteigen. Comitan hat einen sehr schoenen Zocalo und ein paar kleinere Museen. Wir haben 2 davon angeschaut, welche beide interessant waren.
In San Cristobal habe ich das Museum Casa Na-Bolom, einige Kirchen und kurz vor der weiterfahrt nach Agua Azul habe ich noch das Museo Medicina Maya angeschaut. Dieses hatte noch einige interessante Erklaerungen welche Pflanzen und Teile von Tieren fuer Ihre Medikamente verwendet werden. Wie z.B. der Urin des Stinktieres als Rheuma Mittel. San Cristobal hat mir gefallen, die Haeuser sind farbenfroh gestaltet und es viele schoene Gassen. Leider ist es aber Nachts sehr kalt da.
Nach San Cristobal bin ich nach Agua Azul gefahren, und von da weiter nach Palenque wo ich 2 Tage verbrachte und unter anderem die Ruinen von Palenque sowie den Wasserfall Misol-Ha angeschaut habe. Danach war ich in Campeche welches eine sehr schoene Stadt, aber auch sehr ruhig ist. Da besichtigte ich das Fort Miguel und das dort integrierte archeologische Museum. Ist beides sehenswert. Von Campeche gings weiter nach Merida, da habe ich die Stadt angeschaut, gefaellt mir aber nicht so gut, zu viel Verkehr und Laerm. An beiden Abenden in Merida war ich mit Leuten vom Hostel feiern, Mike ein Englaender wurde 27. Am Mittwoch Nachmittag, nach dem Regen, ging ich mit Mike, Andy, Meike und Katha an den Strand von Progreso. Das Meer dort ist nicht schoen zum baden, ist ziemlich dreckig. Am Donnerstag fuhr ich dann mit dem Chicken Bus nach Cancun, von wo ich die Faehre zu den Islas Mujeres nahm. Auf den Islas Mujeres traff ich jenste Personen wieder welche ich bereits vorher irgendwo kennengelernt habe. Auf den Islas habe ich den ganzen Tag nur gebadet, gelesen und Abends Party gemacht.
Am Sonntag fuhr ich weiter nach Playa del Carmen wo ich den Nachmittag am Strand verbrachte. Playa hat mir nicht gefallen, da reiht sich Liegestuhl an Liegestuhl und so fuhr ich am naechsten morgen weiter nach Tulum. Hier hat es die bisher schoensten Straende meiner Reise. Werde morgen aber Tulum und auch Mexiko verlassen und nach Belize fahren. Mittlerweile habe ich die Straende und ewigen Partys auch ein wenig satt und freue mich wieder in den Regenwald zu kommen. Bisher hat es mir am besten in Palenque, sowie auch auf den Islas Mujeres und in Tulum gefallen. Obwohl hier in Tulum die Moskitos echt nerven. November 28 Von Oaxaca nach San CristobalAm Freitagabend war ich noch kurz an der Abschiedsparty von den anderen Studenten. Danach musste Alex und ich auch bereits los um unseren Bus nach Puerto Escondido nicht zu verpassen. In Puerto Escondido sind wir um 9 Uhr morgens angekommen. Da bezogen wir unser Zimmer im Cabana Edda. Danach gingen wir direkt zum Strand Fruehstuecken. Leider haben wir an diesem Tag den Surfcontest verpasst, da dieser von ca 7 - 10 Uhr war. So genossen wir den Tag mit Relaxen am Strand.
Am Sonntag ging ich bereits um 07:30 Uhr an den Strand um den Surfcontest zu beobachten. Da es leider nur sehr kleine Wellen hatte war es nicht besonders interessant zuzuschauen. Waehrend dem zuschauen wurde ich von 2 huebschen Maedels interviewt. Jetzt werde ich beruehmt
Nach dem Hotel bezug in Tuxtla (Hostel Maria Dolores) suchten wir den Minibus um nach Chiapa de Corzo zu gelangen. Die Busstation ist in meinem Reisefuehrer aber falsch eingetragen und so mussten wir uns durchfragen. In Chiapa angelangt wurden wir auch gleich von 2 Personen umringt, welche Ihre Bootstour durch den Canon del Sumidero anboten. Schliesslich entschieden wir uns fuer einen und bis es losging verbrachten wir die Zeit auf dem Zocalo auf welchem ein sehr alter Brunnen steht. Danach ging es los zur Bootsanlegestelle wo wir nochmals 10 Minuten warten mussten, bis zur Bootsfahrt. Die Schlucht ist gigantisch, teilweise ist diese 1000 m hoch und da wo es ein wenig Platz hat ist sie dicht bewaldet. Die Bootsfahrt dauerte 2 Stunden und unterwegs sahen wir 2 Krokodile aber leider keine Affen. Am Abend ging es zurueck nach Tuxtla wo wir nicht mehr viel anstellten.
Am Dienstag fuhren wir erst zum Zoo von Chiapas. (Dienstag ist freier Eintritt) Dieser Zoo ist einer der schoensten wo ich kenne. Die ganze Gegend ist Dschungelmaessig angelegt und die Tiere haben ziemlich grosse Gehege. Es hat nur Tiere welche im Bundesstaat Chiapas vorkommen und da es eine der Artenreichsten Gegenden auf der Welt ist, waren das ganz schoen viele. Im Zoo hat es auch freilebende Affen, von denen ich per Zufall einen sichten konnte. Dann es ebenfalls noch freilebende Nagetiere von der Groesse einer Hauskatze.
Nach dem Zoobesuch fuhren wir weiter nach San Cristobal. Die Fahrt fuehrt durch eine sehr schoene Gegend mit einigen Schluchten. In San Cristobal Uebernachteten wir im Hostel Gladys, dies ist ein cooler Platz zum Uebernachten. Am Abend gingen wir mit den Leuten vom Hostel aus.
November 14 Reisevorbereitung13.11.07
Heute ging ich nach dem Essen zum Zocalo und lernte da noch ein wenig. Danach ging ich in ein Internet Cafe um meine Fotos auf CD's zu brennen. Dies dauerte ewig lange. Hoffe, dass ich das beim naechsten mal schneller hinbekomme. Habe CD's gebrannt fuer die anderen Studenten, das Kinderheim und welche zum nach Hause senden.
12.11.07
Nach der Schule war ich im Markt Benito Juarez um die restlichen Souvenirs zu kaufen. Am Abend ging ich mit den anderen Studenten wie jeden Montag Abendessen und spaeter habe ich zum Abschluss nochmals Fussball gespielt. Haben leider einmal mehr verloren 3:5. Tlacolula und Teotitlan del Valle11.11.2007
Fuer heute habe ich mir den Trip nach Tlacolula an Markt, Teotitlan del Valle und Benito Juarez geplant. So machte ich mich nach dem Fruehstueck auf den Weg Richtung der Bushaltestelle gegenueber von Volkswagen und direkt vor dem Mc Donalds. Musste ca. 10 Minuten warten bis mein Bus kam. Der Buschauffeur fuhr rasant, so dass der ganze Bus vibrierte und sich die Fenster von alleine oeffneten. Eine halbe Stunde spaeter kamen wir heil in Tlacolula an, die Fahrt kostete 12 Pesos. In Tlacolula bemerkte ich, dass ich viel zu wenig Geld und keine Kreditkarte dabei hatte. Zum Glueck hatte ich meine Traveller Checks noch dabei. Nachdem ich ein Wechselbuero gefunden hatte, musste ich eine halbe Stunde aufwenden bis ich zu meinen Pesos kam. Es war ein riesen Prozedere, kommt vermutlich nur 1 mal im Jahr vor, dass ein Turi seine Checks in dieser Ortschaft wechseln will.
Nachdem ich eine Stunde auf dem Markt verbracht habe, traf ich Caro, Anja und Nadine an einem Marktstand an. Ich wusste von Caro, dass Sie auch an Markt geht, hatten aber uns nicht verabredet. Wir haben uns danach zum Mittagessen verabredet und gingen separat weiter, da wir jeweils verschiedene Marktteile noch sehen wollten.
Zum Mittagessen assen wir Nudeln in einem kleinen Restaurant, mitten im Markt. Der Markt hat mir sehr gut gefallen, hatte jedoch vorwiegend Artikel welche man auch in Oaxaca kaufen kann.
Danach gingen wir zum 2. Klasse Busstation von welchem 20 Minuten spaeter der Bus nach Teotitlan del Valle fuhr. Die Fahrt dauerte ca. 20 Minuten und kostete 7 Pesos. In Teotitlan del Valle werden die schoensten Teppiche von Oaxaca hergestellt. Die Vielfalt und die vielen verschiedenen Muster sind genial. Die Teppiche haben mir dehr gut gefallen, aber wie sollte ich diese transportieren...? Fuer mich wurde es danach so spaet, dass es sich nicht mehr lohnte nach Benito Juarez zu fahren. So ging ich mit den Maedels weiter und besuchten noch einen Teppichhersteller, welcher uns den ganzen Herstellvorgang erklaerte und vorfuehrte. Ist eindruecklich wie Sie die Farben fuer die Teppiche auf natuerlichem Weg herstellen.
Caro hatte noch den Auftrag von Ihren Eltern, in ein Geschaeft etwas ausserhalb von Teotitlan zu fahren um dort einen Teppich zu kaufen, welchen Ihre Eltern vor einigen dort gesehen hatten. Nachdem wir eine Magnum gegessen hatten, fragten wir uns wie wir zu diesem Geschaeft kommen, da im Dorf absolute tote Hose herschte und beinahe niemand auf den Strassen war. Wir hatten Glueck und es kam bald mal ein Dreiradtaxi welches uns fuer 20 Pesos zu diesem Geschaeft fuhr. Anhand eines Fotos, welches Ihre Eltern vom Teppich machten, erkundete Sie sich nach diesem Teppich. Den Teppich hatten Sie aber natuerlich nicht mehr. Sie konnte diesen aber in Auftrag geben, die Fertigstellung des Teppichs ist in ca. 4 Monaten und danach wird dieser per DHL nach Deutschland gesendet.
Nach dieser Geschaeftsabwicklung fragten wir den Verkaeufer wann der naechste Bus nach Oaxaca faehrt. Dieser teilte uns mit, dass am Sonntag keine Busse nach Oaxaca fahren. Er brachte uns aber an die Hauptstrasse wo wir einen Bus anzuhalten hatten. Das klappte auch, der dritte Bus hiehlt und wir kamen doch noch am selben Tag zurueck nach Oaxaca.
Am Abend war ich mit Anja, Caro, Marion und Claudio im Kino den Film "La Mujer de mis Pesadillas" (Die Frau meiner Alptraeume) anschauen. November 10 Suche nach Gaskartuschen10.11.07
Heute wollte ich mit Rene Billiard spielen gehen, jedoch war der Billiardtisch leider besetzt. So haben wir nur etwas getrunken. Danach musste Rene auch schon wieder los und ich ging in eine Bar. Dort war noch nicht viel los und so habe ich dem Barkeeper ein wenig Deutsch beigebracht. Danach traf ich mich mit Daniela, Rike und Svenja im Tamarindo. Wir waren aber alle recht muede und so gingen wir frueh nach Hause.
09.11.07
Heute war ich mit vielen anderen Studenten die Premiere von der Tanzauffuehrung von unserer Lehrerin Arianna anschauen. Der Auffuehrungsort war ausserhalb der Stadt und die Fahrt dahin dauerte 1 Stunde. Der Bus welcher zum Auffuehrungsort fuhr sowie die ganze Vorstellung wird von der Regierung finanziert und somit war alles gratis (Eintritt und Busfahrt). Die Auffuehrung war sehr speziell, hat mir aber gefallen. Die Auffuehrung dauerte ebenfalls 1 Stunde und danach wurde noch Mezcal, Brot und heisse Schokolade offeriert. danach ging es schon wieder zurueck nach Oaxaca.
Zurueck in Oaxaca ging ich mit einigen anderen Studenten in ein Cafe und trank dort ein Glas Rotwein. Spaeter ging ich mit Daniela weiter ins Tamarindo wo sich Daniela mit einigen anderen Personen verabredet hatte. Nach ein paar Getraenken ging es weiter ins Central und als dieses dicht machte fuhren wir mit Adrian ebenfalls ein Lehrer in Solexico in die naechste Bar und Schlussendlich assen wir morgen um 06:30 Uhr an einem Strassenstand ein paar Tacos und danach ging ich nach Hause, wo ich mich um 07:00 Uhr ins Bett legte. Hatte ja auch vor frueh nach Hause zu gehen...
08.11.07 Die Suche nach Gaskartuschen
Bisher hatte ich erfolglos nach Kartuschen gesucht. In der naehe von der Schule hat es zwar einen Campingladen mit Gaskochern und verschiedenen Gaskartuschen, jedoch nicht solche von Camping Gaz. So fragte ich gestern in der Gastfamilie, ob Sie wissen wo ich meine Gaskartuschen kaufen kann. Nach einigen Anrufen sagte mir Rosa, dass ich eventuell die Kartuschen im Sears, einem grossen Supermarkt in der Plaza del Valle, kaufen koenne.
So fuhr ich heute nach der Schule zur Plaza del Valle zum Sears (Der erste war so voll, dass ich nicht mehr hineinkonnte und beim 2. hatte ich knapp noch Platz. Musste aber wie ca. 40 andere Personen stehen, dass war vielleicht eng da drinnen) Im Supermarkt fand ich nach einigem Suchen die Sportabteilung, jedoch haben die auch keine Gaskartuschen
Also fuhr ich mit dem naechsten Bus wieder ein voellig anderes Stadtgebiet. Da habe ich festgestellt, dass die Calle Periferico eine der laengsten Strassen von der Stadt ist. So blieb ich mal im Bus sitzen und versuchte von da den Laden zu entdecken. Von da an war das Glueck auf meiner Seite. Ich erblickte den Laden und der Chauffeur liess mich auch gleich vor dem Eingang raus. Im Laden selbst, habe ich nach einigem suchen auch die Gaskartuschen, welche ich brauche, entdeckt. Jedoch hatten die nur noch 2, welche als Ausstellungstuecke dienten mitsamt einer Gaslampe. Ich konnte aber mit der Verkaeuferin soweit verhandeln, dass ich diese beiden Gaskartuschen auch ohne Lampe kaufen konnte. Die Kartuschen sind beinahe noch voll, aber wurden vorher bereits ein wenig verwendet.
Nach dem Einkauf musste ich mich erst wieder neu orientieren, da ich in diesem Stadtgebiet nie zuvor war. So fragte ich einfach den naechsten Buschauffeur ob er in die Richtung von meiner Wohngegend faehrt, das war natuerlich nicht der Fall. Ich durfte aber bei ihm Einsteigen und er fuhr mich Gratis an eine grosse Kreuzung von wo aus ich einen Bus zu mir nach Hause hatte.
07.11.07
Heute war ich, vor dem Cafe Social, mit Anja und Marion Billiard spielen. Meistens hab ich gewonnen, wir haben auch in unterschiedlichen Teams gegeneinander gespielt. Das Billiardspielen war gratis, wir mussten nur fuer je 40 Pesos konsumieren. Danach gingen wir ins Tamarindo und weiter ins Tentacion. Hatte es heute sogar wiedermal ins Elefante geschafft. Wurde bei mir aber nicht allzu spaet, war bereits um 02:30 Uhr zuhause.
06.11.07
Nach der Schule musste ich erstmal eine Siesta machen, da ich immer noch K.O. von der Busfahrt war. Am Abend ging ich dann noch mit Yuki ins Kino den Film Entrenando a Papa anschauen. Der Film war auf spanisch, habe leider bei weitem nicht alles verstanden was gesprochen wurde. Die Handlung war aber einfach zu verstehen und so konnte ich den Film doch einigermassen verstehen. November 08 Reiseroute in MexikoDie Reiseroute durch Mexiko steht nun fest. Ich werde mit Alex in etwa folgendermassen herumreisen:
17. - 18.11.07 Puerto Escondido Internationaler Surfcontest
19.11.07 Tuxtla Gutierrez Besuch des Zoos und Rundgang im Park Madera, Bootsfahrt im Cañon del Sumidero und am Abend weiter nach San Cristobal de Colon
20.11.07 San Cristobal, Besichtigung der Grotten und durch die Stadtschlendern.
21.11.07 Comitan, Besuch der Lagos del Montebello und Stadtbesichtigung am Abend zurueck nach San Cristobal
22.11.07 Agua Azul eine Gegend mit vielen Wasserfaellen und Bademoeglichkeit, am Abend nach Palenque
23.11.07 Besichtigung der archeologischen Staette Palenque und baden beim Misol-Ha einem 25m hohen Wasserfall
24.11.07 Tagesausflug ins Grenzgebiet von Guatemala und Besuch der archeologischen Staetten Yaxchilan und Bonampak
25.11.07 Campeche Stadtbesichtigung
26. - 27.11.07 Merida Sadtbesichtigung, Visum fuer Belize einholen und Ausflug nach Celestun und evt. nach Uxmal einer weiteren archeologischen Stadt
28.11.07 Besichtigung der bekanntesten Maya Stadt Chichen Itza, danach weiter nach Puerto Juarez und mit dem Schiff zu den Isla Mujeres
29. - 30.11.07 Ausspannen auf der Isla Mujeres
01.12.07 Playa del Carmen Party mit Manuel und Emilia
02.12.07 Tulum wieder eine Maya-Stadt
03.12.07 Sian Ka'an Naturreservat ausspannen und die Natur geniessen
04.12.07 Chetumal und weiter nach Belize
Grosses Programm aber wenn es zu viel wird, kann ich jederzeit etwas auslassen. Die Bustickets nach Puerto Escondido und von Puerto Escondido nach Tuxtla sowie das Hotel sind bereits reserviert. Da es beim Surfcontest bestimmt einen grossen Ansturm geben wird. Alles andere versuchen wir jeweils kurzfristig zu planen um flexibel zu bleiben. Mexiko D.F.05.11.07
Nach dem Fruehstueck packten wir unsere 7 Sachen und deponierten die Gepaeckstuecke im Hotel. Danach fuhren wir mit der Metro zur Busstation Terminal del Norte. Fuer diese Strecke hatten wir mehr als eine Halbe Stunde und wir mussten 2 mal umsteigen. Vom Terminal del Norte fahren alle 15 Minuten Busse von der Busgesellschaft "Autobuses Teotihuacan" zu unserem Reiseziel Teotihuacan (Aztekisch: Ort an dem die Menschen Goetter wurden). Die Fahrt kostet 28 Pesos und dauert etwa eine Stunde. Auf der Fahrt wurden wir durch Live Musik unterhalten. Ein Gittarenspieler stieg irgendwo zu, spielte 2 Lieder und wollte danach natuerlich auch noch ein wenig Geld fuer seine Unterhaltungskuenste.
Als erstes, nach der Ankunft in Teotihuacan, fallen einem die alles ueberragenden Pyramiden auf. Vom Haupteingang aus, erreicht man als erstes La Ciudadela einen Platz welcher von verschiedenen Tempeln umgeben ist. In der Front ist der Haupttempel der Templo de Quetzalcoatl, dieser ist ziemlich gross und auf der Rueckseite hat es ein weiteres Gebaeude welches mit verschiedenen Figuren verziert ist. Dieses Gebaeude ist aber leider nicht zugaenglich. Danach liefen wir auf der calzada de los muertes (Strasse der Toten) zur Pyramide del sol (Sonnenpyramide) diese Pyramide haben wir komplett erklummen. Diese Pyramide ist 70m hoch und hat 245 Stufen welche man bewaeltigen muss. Sie ist die hoechste noch stehende Pyramide in Mexiko. Danach liefen wir noch zur Pyramide de la luna (Mondpyramide) welche man aber nur bis zur Mitte besteigen darf. Diese Pyramide ist etwas kleiner, da sie aber auf einer Anhoehe ist, ist die Spitze auf beinahe gleicher Hoehe wie die der Sonnenpyramide.
Die Stadt war damals 23 Km2 gross, das Zeremonialzentrum welches wir Besichtigten umfasst alleine schon 4 Km2. Die Stadt hatte zu Ihrer Bluetezeit eine Bevoelkerungsgroesse zwischen 80'000 und 200'000 Personen. Es ist leider nicht bekannt welches Volk die Stadt errichtet hat. Jedenfalls wurde sie zwischen 600 und 200 v.Chr. gegruendet und ca. 750 n.Chr. in Schutt und Asche gelegt. Der Grund fuer die Zerstoerung der Stadt ist bis heute nicht bekannt. Zur Zeit der Aztekten ca. Ende des 12. Jhs. bestand Teotihuacan nur noch aus Ruinen. Die Azteken betrachteten diesen Platz als Heilige Staette und benannten den Platz mit dem heutigen Namen.
Mich hat diese Staette sehr imponiert, vor allem Aufgrund der groesse. Jedoch hat mich Monte Alban mehr fasziniert, Aufgrund derer Lage. Nach unserem Rundgang durch diese archeologische Staette besuchten wir noch das Museum, welches einige sehr schoene Gegenstaende besitzt.
Die Rueckfahrt nach Mexico D.F. mussten wir wieder stehend verbringen und unterwegs wurden wir wieder mit Live-Musik unterhalten. Am Abend assen wir in der Zona Rosa im Restaurant Vegetariano Yug eine Gemuese Lasagne fuer 50 Pesos, war sehr lecker. Die Rechnung enthielt bereits das Trinkgeld von 15%, war bisher das einzige Restaurant in Mexiko welches das Trinkgeld auf der Rechnung enthaelt. Nach dem Essen mussten wir uns auch schon beeilen, damit Alex und Mira puenktlich Ihren Bus um 19:45 Uhr erreichen. Also fuhren wir einmal mehr waehrend der Rush-hour mit der Metro zurueck zum Hotel um das Gepaeck zu fassen. Danach mussten wir uns auch schon verabschieden. Die Maedels hatten Glueck und es wartete bereits ein Taxichauffeur im Hotel welcher Sie zu Ihrem Busbahnhof fuhr. Sie erreichten den Busbahnhof und hatten gerade noch 10 Minuten bis der Bus losfuhr.
Ich machte es mir noch gemuetlich auf der Dachterasse des Hotels und trank noch 2 Bier. Um 20:00 Uhr machte ich mich dann auf den Weg zum Tapo Busbahnhof. In der Metrostation war die Rush-Hour noch immer nicht vorbei. Es hatte noch immer separate Eingaenge fuer Frauen und Kinder. Die erste Metro welche ankam war so gestossen voll, dass ich dachte die Tueren schliessen nicht mehr. Ich hatte keinne Chance mich mit meinen Rucksack noch da hineinzuzwaengen. Somit wartete ich auf die naechste Metro und hatte mit dieser auch glueck, da diese komplett leer war, so hatte ich sogar noch einen Sitzplatz. Um 20:30 uhr war ich dann beim Busbahnhof und hatte da auch wieder Schwein, denn der naechste Bus nach Oaxaca hatte noch Plaetze frei und fuhr bereits um 21:01 Uhr. Im Bus konnte ich aber nicht recht schlafen, da dieser die Endstation Salina Cruz hatte und ich den Halt in Oaxaca nicht verschlafen wollte. Mit 1.5 h Verspaetung erreichten wir dann morgens um 05:00 Uhr Oaxaca. So hatte ich gerade mal noch 2 Stunden zum Schlafen.
04.11.07
Heute wollten wir frueh aufstehen, um moeglichst frueh bei den Vulkanen anzukommen, um diese ohne Wolken zu sehen. Wir haben aber leider verschlafen und sind erst um 07:30 Uhr aufgestanden. Nach dem Fruehstueck gingen wir zur Metro mit welcher wir zum Tapo Busbahnhof gefahren sind. Die Metro kostet 2 Pesos und man kann auf dem gesamten Streckennetz fahren und beliebig oft umsteigen, ausgenommen dem Tren Ligero welcher nach Xochimilco faehrt. Die Busse nach Amecameca (einem Dorf in der naehe der Vulkane) fahren alle 15 Minuten und kosten pro Weg 21 Pesos. Die Fahrt dauert ca. 1.5 Stunden und bereits kurz vor der Ankunft in Amecameca kann man die Vulkane erblicken.
Nach der Ankunft haben wir erstmal die Kirche und den Zocalo angeschaut. Der Zocalo ist sehr schoen angelegt, da aber Markttag war konnte man diesen Platz nicht in voller Pracht betrachten. Danach machten wir einen Spaziergang in Richtung der Vulkane, dieser fuehrte erst eine ganze Weile durch das Dorf. Beim Basketballplatz war gerade ein Spiel am laufen, welches wir ein wenig mitverfolgten bevor es weiterging. Wir liefen nur gerade bis zum Friedhof, bis dorthin hatten wir aber beinahe 1 Stunde. Der Friedhof liegt etwas ausserhalb vom Dorf und war Aufgrund der Dias de Muertes besonders schoen mit Blumen geschmueckt. Vom Friedhof hatten wir eine fantastische Aussicht auf die Vulkane welche wir trotz Verspaetung beinahe Wolkenlos sahen.
Der Popocatapetl (5452 m) raucht noch immer, der letzte Ausbruch war vor beinahe 7 Jahren. Der Ixtaccihuatl (5285 m) ist wie der Popo ebenfalls mit Schnee bedeckt. Ich weiss aber nicht ob dieser auch noch aktiv ist. War schon sehr speziell in Mexico Schnee zu sehen.
Danach liefen wir wieder ein Stueck zurueck und nahmen vom Dorfrand ein Fahrradtaxi in Anspruch, welches uns fuer 7 Pesos/Person zurueck zum Zocalo brachte.
Dort besuchten wir dann den Markt auf welchem beinahe alles was man braucht angeboten wird. Mira und Alex kauften jede Menge CD's und danach kauften wir noch einige Suessigkeiten welche auf dem Markt Massenweise angeboten werden. An einem Marktstand assen wir Tacos, welche hier mit dunklem Mais gemacht werden. Danach fuhren wir mit einem Taxi zur Kapelle welche auf einem nahe gelegenem Huegel steht. Von diesem Huegel hat man eine wunderbare Aussicht auf das Dorf und auf die Vulkane. Von dem Huegel liefen wir dann zurueck zur Busstation und hatten Glueck, dass wir noch Platz hatten. Dafuer hatten wir Stehplaetze direkt neben dem Chauffeur und somit eine Panoramaussicht. In der Stadt stiegen dann noch 2 Polizisten zu, welche sich mit mir ueber unsere Stehplaetze amuesierten.
Am Abend assen wir in einem Restaurant Pasta, in diesem Lokal waren die Kellner aber wiederum sehr vergesslich. Liegt vermutlich an der schlechten Stadtluft... Den Abschluss des Tages bildete wiederum das Starbucks.
Kurz nachdem der Bus losgefahren ist, konnte ich auch schon schlafen. Leider wurde mir kein langer Schlaf gegoennt, da wir bereits um 00:30 Uhr vom Militaer angehalten wurde. Ich musste dann auch aussteigen und meinen Rucksack entleeren. Zum Glueck hatte ich nur meinen Tagesrucksack dabei und somit nicht allzu viel auszupacken. Alex und einige andere Fahrgaeste mussten Ihren Rucksack ebenfalls oeffnen. Danach ging die Fahrt auch schon weiter, leider konnte ich danach nicht mehr viel schlafen. Morgens um 05:00 Uhr kamen wir dann auch in der groessten Stadt der Welt an. Die Fahrt war somit 2 Stunden kuerzer als geplant. Danach haben wir fuer 80 Pesos ein Taxi zu unserem Hostel genommen. Das Hostel hatte zum Glueck noch freie Plaetze und wir durften bereits um 05:30 Uhr unsere Betten im Massenlager (6-Bett Zimmer) beziehen. Diese Gelegenheit nutzten wir um nochmals 3 Stunden zu schlafen. Das Hostel kostet uns fuer die 2 Uebernachtungen je 320 Pesos inkl. Halbpension.
Nach dem Fruehstueck gingen wir zur Kathedrale. Vor diesem Gebaeude startet der Turibus zur Stadtrundfahrt. Diese Rundfahrt dauert ca. 3 Stunden und es hat verschiedene Haltestellen an welchen man jederzeit Ein- und Aussteigen kann. Im Park Chapultepec stiegen wir dann aus und liefen zum kuenstlich angelegten See. Da mieteten wir ein Pedalo und fuhren 1 Stunde auf dem See herum (die meiste Zeit verbrachten wir mit sonnen und mit lesen in unseren reisefuehrern). Danach gingen wir wieder auf den Bus, leider hatte es vor dem Zocalo einen Riesenstau Aufgrund der Fiesta Dias de Muertes. Irgendwann kamen wir dann doch noch beim Zocalo an. Da hatten wir auch schon Riesenhunger und so gingen wir erstmal in einer Tacobude was Essen. Die Busfahrt kostete 115 Pesos. Die Stadt hat sehr viele Kolonialbauten welche teilweise stark eingesunken sind, die Gesamte wurde in einem Sumpf- und Seegebiet errichtet welches ungenuegend trockengelegt wurde. Die Stadt gefaellt mir nicht, sie hat keinen Charme und zwischen den hystorischen Gebaeuden stehen immer wieder neue und aeltere Hochhaeuser.
Am Abend gingen wir noch gemuetlich was trinken. Wir fanden eine Bar mit Live Musik, jedoch versuchte die Band von der anderen Bar unseren Musiker zu uebertoenen und so hatten wir mehr Krach als Musik. In der Bar tranken wir ein "Buena Noche", ein Bier welches eigentlich nur an Silvester ausgeschenkt wird und nur an wenigen Orten erhaeltlich ist. Die Bedienung in dieser Bar laesst zu wuenschen uebrig, da die haelfte von unseren Bestellungen vergessen wurde.
Zum Abschluss des Tages nahmen wir eine Nachspeise im Starbucks. Das Starbucks ist gegenueber anderen Cafes stark ueberteuert. Man bezahlt beinahe den doppelten Preis als anderswo. November 02 Dias de Muertes02.11.07
Heute konnte ich ausschlafen da wir heute keine Schule haben. Leider haben auch beinahe alle Geschaefte geschlossen. Naja, so komme ich wenigstens wieder mal dazu meinen Blog zu aktualisieren. Um 16:30 Uhr treffe ich mich mit Mira und Alex beim Sado. Wir wollen gemeinsam besprechen, was wir die naechsten Tage in Mexiko City und Umgebung anschauen moechten. Vermutlich werden wir Samstag bis Montag eher die Sachen anschauen, welche ich sehen moechte, da die beiden Maedels bis naechsten Sonntag in der Umgebung von Mexiko bleiben. Nachdem wir dieses Wochende besprochen haben, werde ich mit Alex unsere Reise nach Yucatan besprechen. Werde vermutlich mit Ihr 2 bis 2 1/2 Wochen in Mexiko herumreisen, bevor ich weiter nach Zentralamerika reise.
Meine Ziele in Mexiko sind folgend: Puerto Escondido (da ist ein internationaler Surfcontest), Tuxtla Gutierrez, Cañon del Sumidero, San Cristobal, Comitan, Agua Azul, Palenque, Misol-Ha, Yaxchilan und Bonampak, Campeche, Merida, Chichen Itza, Isla Mujeres
Heute Abend geht es dann um 23:00 Uhr auf den Bus nach Mexiko City.
01.11.07
Heute haben wir das Buch 1 abgeschlossen. Habe bereits jetzt ein durcheinander mit all den Zeiten und naechste Woche im Buch 2 hat es beinahe nur noch verschiedene Zeitformen
Heute hatten wir einen typischen Wintertag in Oaxaca. Das heisst: zwischen 25 und 30 Grad und kein Woelkchen am Himmel. In der Nacht kuehlt es aber ab auf ca. 15 Grad.
Am Abend war Aufgrund der dias de muertes Fiesta in der Schule. Beinahe saemtlich Lehrer waren verkleidet, sowie auch einige Studenten. Die Fiesta war mir zu langweilig und so ging ich nach 2 Stunden mit einigen anderen Studenten weiter in die Freebar, welche gleich gegenueber des Tentacion ist. Blieb aber auch da nicht lange da ich doch sehr muede war und so war ich um 02:00 Uhr Zuhause.
31.10.07
Heute war wieder Cafe Social angesagt bis morgens um 04:00 Uhr. War aber die bisher guenstigste mit 60 Pesos (weniger als 7 Franken) und habe doch noch im Didier einen Tequilla spendiert. Dieser kostet aber auch nur 10 Pesos.
30.10.07
Habe heute mit Alex und Mira das Busticket fuer Mexiko City gekauft. Wir fahren Freitagnachts um 23:00 Uhr los. Die Fahrt dauert 8 Stunden und kostet 344 Pesos. Weiss noch nicht ob ich dann bis Sonntag oder bis Montag in Mexiko City bleiben werde.
Am Abend war ich mit Mira, Claudia und Alex an einem Konzert im Tentacion. Spielte wieder eine Ska und Reggea Band. Diese Band hatte aber weniger Mitglieder als die letzte.
29.10.07
Am Abend gingen wir wieder mit den neuen Studenten Essen. Heute waren wir wiedermal in der Creperia Essen. Hatte eine Crepe mit Nutella. Nach dem Essen gingen wir wieder Fussball spielen. Haben auch 9:8 gewonnen El Tule, Mezcal Fabrik, Mitla und Hierve el Agua28.10.07
Heute konnte ich dank der Zeitumstellung eine Stunde laenger schlafen und da ich gestern Abend zu Hause blieb schlief ich diese Nacht so viel wie schon lange nicht mehr. Um 09:00 Uhr war Treffpunkt bei der Schule und danach ging es auch gleich los. Das erste Ziel war Santa Maria El Tule, ein kleines Dorf im Osten von Oaxaca etwa 20 Minuten entfernt. In diesem Dorf steht El Tule, ein ueber 2000 Jahre alter Baum mit einem Umfang von fast 58 Metern. Am Baumstamm hat es verschiedene Verformungen welche Tiere oder sonstige Strukteren darstellen. Z.B. ein Elefant, Kopf eines Hirsches oder der Arsch einer beruehmten Person.
Nach Santa Maria El Tule fuhren wir weiter zu einer Mezcal Fabrik zwischen Tlacolula und Mitla. Nach einer Fuehrung durch die Fabrik, welche nicht besonders gross ist, konnten wir diverse Verschiedene Mezcal morgens um 10:30 Uhr degustieren und den Mezcal Wurm essen. War fuer mich bestimmt das Erste sowie auch das Letzte Mal wo ich einen solchen Wurm gegessen habe. Es gibt 3 verschiedene Klassen Mezcal sowie sehr viele verschiedene Geschmacksrichtungen von Likoeren mit Mezcal. Die Likoere schmecken mir nicht, sind viel zu suess.
Nach der Degustation fuhren wir weiter nach Mitla. Mitla (Ort der Toten) ist eine archeologische Stadt, welche vermutlich von den Zapoteken gegruendet wurde, welche aber ebenfalls Mixtekische Muster enthaelt. Die Ausgrabungstaette ist eher klein und im ersten Moment ist man enttaeuscht, wenn man zuvor Monte Alban gesehen hat. Wenn man die Gebaeude aber genauer anschaut, entdeckt man all die kunstvollen Verzierungen an den Waenden, welche sehr aufwendig hinheingemeisselt worden sind.
Nach dem Rundgang durch die Ausgrabungsstaette, bummelten wir noch durch den angrenzenden Markt.
Danach ging es bereits weiter nach Hierve el Agua. Die Fahrt dorthin fuehrt auf einer Schotterpiste mit unzaehligen Schlagloechern einen Berghang hoch. Nach ca. 700 Hoehenmetern, auf der teilweise sehr abschuessigen Strasse, geht es wieder etwa 200 Hoehenmeter runter und nach einer Stunde Fahrt auf dem Schotter sind alle froh auszusteigen. Hierve el Agua ist eine Kalksteinablagerung, welche sich ueber Jahrtausende durch das langsam fliessende Wasser gebildet hat. In diesem Park hat es 2 Pools welche zum Baden einladen. Das Wasser ist ziemlich kuehl und heute hatten wir auch nicht das beste Wetter, somit war es draussen auch nicht viel waermer. Trotzdem gingen die meisten ins Wasser und genossen die herrliche Aussicht vom Pool aus.
Nach der 2 stuendigen Rueckfahrt nach Oaxaca (die haelfte wieder auf der Schotterpiste) ging ich mit den anderen Studenten wieder mal ins Kino. Heute haben wir "Amores Asesins" geschaut, welcher in den 60er Jahren spielt und auf einer wahren Geschichte beruht. Zoo mit dem Kinderheim Benito Juarez27.10.2007 Bereits um 08:25 Uhr habe ich mich mit Claudia beim Zocalo verabredet. Beim Taxi Colectivo Standort, 5 minuten vom Zocalo entfernt, treffen wir noch Arusha. Die beiden Arbeiten im Kinderheim als Voluntaer und durch Sie kann ich heute beim Ausflug mit dabei sein und mithelfen. Mit dem Taxi Colectivo fahren wir zum Kinderheim Benito Juarez. Die Taxi Colectivos kosten fix 7 Pesos/Person, diese warten meistens bis das Fahrzeug voll besetzt ist. Das sind meistens 4 Passagiere, koennen aber durchaus auch 6 oder mehr sein. In unserem Fahrzeug waren wir zu fuenft, 2 auf dem Beifahrersitz und wir zu dritt hinten. Im Kinderheim angekommen, haben wir haufenweise Salat und Tomaten geschnitten, welche wir spaeter fuer die Sandwichs benoetigen. Danach haben wir den Lunch und die Getraenke in die Fahrzeuge verladen. Nachdem saemtliche Kids in den 2 Vans und dem Schulbus untergebracht waren konnte die Reise losgehen. Insgesamt sind es ca. 65 Kinder, von diesen 3 im Rollstuhl und 2 oder 3 Blind sind. Einer von den blinden Jungen faehrt aber auf dem ganzen Gelaende des Kinderheimes Fahrrad. Heute sind es 6 Voluntaers und ich, welche die Kids im Zoo beaufsichtigen. Nach einer einstuendigen Fahrt (davon standen wir bestimmt 20 Minuten im Stau) erreichten wir den Zoo. Ich war froh endlich aus dem Bus zu kommen, mit so vielen Kindern, blieb mir nicht mehr viel Platz. Die Kinder teilten sich teilweise zu viert eine Sitzbank. Der Zoo ist nicht besonders gross, hat aber einige Wildkatzen. Speziell ist, dass der gesamte Zoo mit Kakteen eingezaeunt ist. Das Wetter ist heute auch super, kein Woelkchen am Himmel und ca. 30 Grad im Schatten. Nach dem Rundgang vergnuegten sich die Kids auf dem Spielplatz, waehrend wir die Sandwichs vorbereiteten, sowie Aepfel und Getraenke an alle verteilten. Nach dem Essen hatten die Kinder noch ca. 1.5h Zeit um sich auf dem Spielplatz auszutoben. In dieser Zeit war ich ich damit beschaeftigt, die Kinder auf der Schaukel anzustossen oder irgendwo hochzuhieven damit ich Ihnen keine 2 Minuten spaeter wieder runterhelfen konnte. Auf der Rueckfahrt hielten wir bei einem weiteren Kinderheim, von welchem man eine gute Aussicht auf die schlafende Frau hat, eine Bergkuppe in der naehe, welche einer liegenden Frau aehnlich sieht. Um 17:45 Uhr waren wir zurueck beim Zocalo. Daraufhin ging ich mit Claudia noch in einer Pizzeria was Essen. Nach dem Essen traf ich noch Rene und schaute mit Ihm noch einigen Folklore Taenzen in der naehe des Sado an, bis es mir zu kalt wurde und nach Hause lief. Am Abend blieb ich Zuhause und erholte mich von dem anstrengenden Tag mit all den suessen Kids. Hat heute echt Spass gemacht mit all den Kindern. October 31 Muchas Fiestas26.10.07
Nach der Schule suchte ich in einer Buecherei nach Strassenkarten und Reisefuehrern ueber Zentralamerika, jedoch erfolglos. So werde ich wohl oder uebel weitere Buechereien suchen muessen. Nach meiner erfolglosen Suche in der Buecherei, hatte ich wenigstens einen teilerfolg mit der Suche nach Gaskartuschen fuer meinen Campingkocher. Es einen Laden mit Campingausruestung, dieser hat Gaskartuschen aber nicht von meiner Marke. Nun werde ich naechste Woche diese Kartusche ausprobieren, da der Verkaeufer sich sicher ist, dass diese Kartusche auch passt. Nun hoffe ich, dass er sich nicht irrt.
Nach diesem teilerfolg bin ich mit Manuel auf Einkaufstour gegangen, um die Lebensmittel fuer das Abendessen zu kaufen. Da er morgen auf Reisen geht, kocht er heute Abend zum Abschied fuer 20 Personen. Als erstes liefen wir zu einem nahe gelegenem Markt, welcher jeden Freitag stattfindet. Fuer ca. 7 Franken kauften wir 3 Kg Bananen, einige Zwiebeln, Knoblauch, einen grossen Bund Petersilie, Peperoni und noch einiges anderes Gemuese welches ich aber vergessen habe. Danach fuhren wir mit dem Bus zum Gigante Supermarkt in der Colonia Reforma, in der naehe meiner Gastfamilie. In diesem kauften wir die restlichen Lebensmittel sowie Bier fuer insgesamt 65 Franken. Danach hatten wir soviele Einkaufstueten, dass wir uns unmoeglich zu Fuss oder per Bus fortbewegen konnten und so nahmen wir das Taxi zum Apartment. Nach dem auspacken stellte Manuel fest, dass noch Kaese, Basilikum und Erdnuesse fehlen. So mussten wir nochmals zu einem anderen Markt laufen, in welchem wir gluecklicherweise die fehlenden Sachen kaufen konnten.
Nach 2 Stunden vorbereiten, trafen um 20:00 Uhr die ersten Gaeste ein. Ca. 1 Stunde spater konnten wir endlich mit Essen beginnen. Hatte da auch schon einen riesen Kohldampf und so veputzte ich einige Portionen von der koestlichen Mahlzeit. Um 01:00 Uhr machte ich mich auf den nach Hause weg, da ich am naechsten Tag Fit sein moechte.
25.10.07
Nach Schulschluss war ich mit Marion in einem riesen Einkaufscenter in der naehe von Plaza de Valle. Die Preise sind jedoch beinahe so hoch wie in der Schweiz. Nach dieser Einkaufstour verbrachte ich den rest des Tages mit ausruhen und erholen von den Strapazen der letzten Fiestas.
24.10.07
Nach der Schule brauchte ich dringend eine Fiesta und so schlief ich ganze 3 Stunden am Nachmittag. Danach ging es auch schon zum Cafe Social, da ich sehr fruehzeitig beim Sado ankam und es eine ziemlich kalte Nacht war, ging ich direkt ins Tamarindo. Natuerlich war da auch noch niemand und so versuchte ich mich mit dem Barkeeper auf spanisch zu unterhalten. Dieser spielte dann ca. eine halbe Stunde meine Musikwunschliste ab, danach kamen auch schon die anderen Studenten. Heute war Manuels letzter Tag in Oaxaca und so habe ich noch ein paar mal mit Ihm angestossen. Spaeter gingen wir noch weiter ins Tentacion, nach 2 weiteren Bieren war ich um 03:00 zuhause.
23.10.07
Am Abend hatte ich mich noch mit den Studenten zum Essen verabredet um uns von Paco zu verabschieden. Nach dem Essen gingen wir noch in eine Bar in der naehe sdes Tentacion und tranken noch ein paar Mezcal. Um 01:30 habe ich mich dann mal schlafen gelegt.
22.10.07
Morgens um 07:00 Uhr sind wir mit dem Bus in Oaxaca angekommen, eine weitere Busfahrt ohne viel Schlaf
Am Abend gingen wir wie jeden Montag mit den neuen Studenten in der naehe des Sados Essen. Nach dem Essen trafen wir unsere Lehrer um 21:30 Uhr bei der Schule. Wir hatten uns zum Fussballspielen verabredet. Nach einer 10 minuetigen Fahrt erreichten wir den Fussballplatz des Club Delfines in der Naehe von Santa Lucia. Nach einer kurzen Aufwaermrunde, konnten wir um 22:00 Uhr auf den Platz gehen. Insgesamt haben wir 8 gegen 8 gespielt, davon 5 Studenten, 3 Lehrer und die restlichen Personen waren Mexikanische Kollegen der Lehrer. Das Spiel verlor unsere Mannschaft 4:5
Der Fussballplaz kann kann jeweils fuer 1 Sunde oder mehr reserviert werden und kostet pro Stunde 350 Pesos. Dieser Betrag wird durch die Anzahl der mitspielenden geteilt. Puerto Escondido 19. - 21. Oktober 200719.10.07
Die Busfahrt in der ersten Klasse dauert 3.5h laenger als in der zweiten Klasse, da die Strecke einiges laenger, dafuer viel weniger kurven hat als die Strecke der 2. Klasse. Auf dem Weg mussten wir noch durch 2 Militaerkontrollen, bei der 2. stiegen 2 Soldaten ein, welche nach Drogen suchten. Nach rund 10h Fahrt auf welcher ich kaum schlafen konnte erreichten wir um 09:00 Uhr Puerto Escondido. Als wir aus dem Eiskalten Bus stiegen, wurden wir fast von der Hitze erschlagen. Hatte bereits um diese Zeit ca. 30 Grad.
Danach machten wir uns auf dem Weg zum Hotel Rincon del Pacifico, welches die Maedels ausgesucht haben. Nach einer etwas laengeren Preisverhandlung mit der Dame von der Reception, konnten die Maedels Aufgrund unserer Gruppengroesse und der Nebensaison, den Preis um fast das dreifache herunterhandeln. So hatte jede Person pro Nacht ca. 10 Dollar zu bezahlen. In meinem Reisefuehrer ist dieses Hotel in der Preiskategorie zwischen 25 und 40 Dollars aufgefuehrt.
Die Zimmer sind schoen und das Hotel ist direkt am Strand. Kann das Hotel auf jeden Fall weiterempfehlen. Nach dem Zimmerbezug machten wir uns auf zum Strand wo wir auch gleich in das erfrischende Wasser sprangen. Der Wellengang ist echt stark und der Strand nebenan ist als einer der besten Surfstraende bekannt. Nach dem Baden breiteten wir und bei einer Strandbar aus und nach 2 kuehlen Bieren, konnte ich ohne Probleme ein Nickerchen in der Haengematte machen. Hallo und herzlich Willkommen Ich würde mich sehr freuen wenn ihr euch in meinem Gästebuch einschreibt. Damit ich sehe wer sich für meine Reiseberichte interessiert.
Vielen Dank und Grüsse Dani
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